Mai 30

Das war sie nun……………..

….die erste Nacht im neuen Bus.

Vergangene Woche hatte ich täglich einen 10 Stundentag um den Bus fertig zu stellen. Hab’s aber leider noch nicht richtig fertig bekommen. Aber das Bett ist drin, die Hauptsache.

Und so bin ich gestern Nachmittag Richtung Vogtland losgefahren um mich dort mit lieben, ehemaligen Kolleginnen aus der Musikinstrumentenbauszene zu treffen.

Geschlafen habe ich dann auf einem ruhigen Parkplatz unmittelbar an der Talsperre Pirk. 7 Autos standen da, die Szene ist also wieder unterwegs…………..

Es war noch ein bisschen holprig und noch nicht alles an seinem Platz, so wie ich es gewohnt bin, aber das renkt sich schon noch ein.

Zu Pfingsten werde ich im Allgäu sein, dann durch Bayern nach Gotha fahren. So habe ich dann meine erste kleine Runde in Deutschland gefahren. Wies weitergeht, mal sehen……………..

Mai 18

bald gehts los………….

Vor 2 Wochen hatte ich noch Kabelsalat unter dem Fahrersitz, aber vorige Woche hat der Elektriker Hand angelegt und jetzt sieht es a) ordentlicher aus und b) es funktioniert auch alles. Das war die Basis für mich um nun endlich die Fahrzeughaut auch innen fertig zu stellen. Die Verkleidungen sind dran, das Dachfenster auch von innen fertig montiert. Links hab ich ein Stück Verkleidung abgesägt, da kommt der Tisch hin.

Am Sonnabend habe ich mit dem Bus eine Trommelfreundin in Dresden besucht um sehr zeitnah die Gaststättenöffnung zu testen. Es war ein schönes Frühstück seit langem wieder mal. Und auch rappelvoll das Kaffee.

Auch der Barockgarten in Großsedlitz war gut besucht, wenn auch noch nicht alle Pflanzen im Freien- und letzte Baumaßnahmen im Gange waren. Neu für mich war die Hand Buddhas, eine Zitronenart. Die standen noch in der Orangerie, waren aber durch die Scheiben zu sehen. Sehen doch witzig aus?

Alles in Allem hat fast kein Bundesland bei den Autoschildern der Besucher gefehlt. Nun wird’s aber Zeit die ersten Touren zu planen………………..

Mai 02

der Bus und Corona…………..

Nun hab ich die Elektroinstallation des hinteren Bereiches fertig und die Kabel liegen alle unter dem  Fahrersitz. Auch die meisten, neu lackierten, Verkleidungen sind montiert. Wenn’s nächste Woche mal einen ganzen Tag nicht regnet kommt noch die Dachluke rein, die restlichen Verkleidungen und dann geht’s zum Elektriker zum Verkabeln. Viele Dinge von denen man am Ende nicht viel sehen wird.  Nun hoff ich mal, Ende des Monats bereit zur ersten Ausfahrt zu sein.

Ach so, und zu Corona vielleicht mal so viel:

Hab heute erstmal ein Bild von mir mit Schutzmaske gemacht. In 2 Jahren glaubt einen das ja kein Mensch mehr, was die z.Z. alles mit uns anstellen.

Sachsen hatte heute 12:30 Uhr 4715 positiv getestete. Davon waren geschätzt 4050 oder 86 % wieder genesen. Macht 665 aktiv infizierte Menschen bei sage und schreibe rund 4 Mill. Einwohner in Sachsen.

Für Chemnitz: 199 Fälle, ebenfalls 12:30 Uhr. Bei unterstellten 86 % Genesene (Sachsenquote) sind das 171. Bleiben 28 Infizierte auf rund 247 000 Einwohner. Alles in allem natürlich immer + X unbekannte Infizierte. Da kann sich jeder seinen Reim drauf machen.

Quellen:

https://www.statistik.sachsen.de/html/426.htm

https://www.coronavirus.sachsen.de/infektionsfaelle-in-sachsen-4151.html

 

Jetzt hoff ich mal, Ihr bleibt alle gesund und wir sehen uns irgendwann…………

Apr 16

langsam wirds ein Campingbus……….

3 ½ Monate nach meinem letzten Post: inzwischen hat uns das Corona Virus heimgesucht und uns immer noch fest im Griff, Ostern ist vorbei und irgendwie losfahren ist illusorisch, aber zum Glück hab ich noch genug Material um am Bus weiterzubauen.

Die innere Verkleidung hab ich gelb lackiert, leider reicht z.Z. die Farbe nicht und mit Onlinebestellungen sind die Baumärkte überfordert, die Lieferungen dauern ewig. Aber nächste Woche öffnen die Baumärkte wieder, dann geht es hier auch weiter. Die Bretter fürs Bett sind zugeschnitten, die Montage ist als nächstes dran. Vieles von der Küche im Heck ist auch schon fertig, aber auch da fehlen noch Teile vom Baumarkt. Kühlbox hab ich, die Wasserkanister auch und auch die Gasflasche ist schon da. Dinge ohne deren Maße ich mit der Küche gar nicht hätte anfangen können.

Die Wärmeisolierung im Bus ist größtenteils fertig und heute sind die Kabel reingekommen für Steckdosen und Lampen im hinteren Teil des Busses. Der Elektriker hat heute die Kabelschuhe rangemacht und so kann ich jetzt die Isolierung fertig stellen und, soweit fertig lackiert, die Verkleidung montieren. Ja, dann ist alles installiert, was man nicht sehen soll und als nächstes ist die Solaranlage und die Dachluke dran und es heißt weiter warten, ab wann ich denn dann mal wieder losfahren kann………….

Jan 03

2020

Drei Tage ist nun das neue Jahr schon alt. Allen, die das lesen noch ein gesegnetes und gesundes 2020. Viel Freude, schöne Erlebnisse und ein  ganz klein wenig mehr Ruhe im neuen Jahr.

Viel ist seit meiner Ankunft aus Mexiko geschehen:

Die Bilder sind geordnet und dabei konnte ich alles noch einmal Revue passieren lassen. Bei den meisten Bildern, und wenn ihre Entstehung noch solange her ist, wird mir die Situation, in der sie entstanden, wieder gegenwärtig! Faszinierend für mich.

Bei der Caravan Messe in Leipzig habe ich mir viele Anregungen, verbunden mit meinen Erfahrungen, für den neuen Ausbau holen können. Die Basis dafür, der „Neue“ steht vor der Türe und der Ausbauplan ist grob im Kopf. Für auch mal längeres Stehen soll der Bus ausgelegt sein und innen etwas komfortabler. Das heißt: stationäre Stromversorgung, damit das Handy oder der Comp auch im Stand noch funktionieren, vielleicht doch mal ein bisschen Kühlschrank, das Bett nicht so hoch, damit man ordentlich drauf sitzen kann und auch einen Kocher für den Morgenkaffee. J

Aber erstmal den Bus auseinander bauen um eine Isolierung innen auf die Bleche zu kleben. Und wenn es dann mal ein paar Tage mindestens 5 Grad plus sind kann es losgehen.

Wie der Bus jetzt aussieht? Das zeigen die Bilder……………………

Okt 08

Fazit……………………..

Am 4. Oktober bin ich wieder in Deutschland angekommen. Ich war damit genau ein halbes Jahr unterwegs. Ich legte mit dem Bus ca. 41.000 km zurück. Der östlichste Punkt, der Nördlichste und der Westlichste lagen alle in Kanada. Lediglich der südlichste Punkt befand sich in Costa Rica.

Die unendlichen Wälder Kanadas und der USA hab ich gesehen, Bergseen und Gletscher, raue Küstenabschnitte, tolle Architektur in den Städten und einzigartige Welterbestätten. In meine Jugendzeit bin ich an der Westküste der USA eingetaucht. San Franzisco, Mendocino, San Bernadino, alles Orte, an denen in den 60iger Jahren die damals aktuelle Musik entstand.

In Mexiko eröffnete sich mir eine ganz eigene Welt. Neben den vielen barocken Denkmälern aus der Anfangszeit der Besiedlung Amerikas durch Europäer, habe ich die Staatengebilde von Mesoamerika, das sich von Mittelmexiko bis Guatemala und z.T. weiter südlich bis nach Costa Rica erstreckte, kennengelernt. Bis jetzt kannte ich bloß Moctezuma II., den Aztekenherrscher, auf den der Spanier Cortez traf als er Amerika erreichte und dessen Palast im Zentrum des heutigen Mexiko City stand. Die Existenz der vielen anderen Staaten oder Stadtstaaten, die letztlich an der Ernährungsgrundlage scheiterten, war mir bisher nicht bekannt gewesen. Eindrucksvoll die Kulturleistung dieser Völker beim Bau der großen Gebäude, der Schriftzeichen und künstlerischen Leistungen.

Letztendlich die erstaunlichen handwerklichen Leistungen einzelner isolierter Gruppen, die z.B. Steinkugeln von großem Durchmesser ohne Metallwerkzeuge schufen oder Schmuck aus Goldguss herstellten. Technologische Vorbilder dazu waren tausende Kilometer bei anderen Kulturen entfernt.

Und zum Schluss natürlich die vielen Menschen, die ich treffen durfte und über deren ganz eigenen Lebensauffassungen ich manchmal staunte, nichts ahnend was es da so alles für Facetten gibt.

Nun werde ich erstmal in Deutschland überwintern, einen anderen Bus ausbauen, meinen jetzigen musste ich leider in Mexiko zurücklassen. All die Eindrücke verarbeiten, vielleicht wieder einen Vortrag vorbereiten, einen Kalender mit den schönsten Bildern will ich machen und nächstes Jahr? mal sehen………………………………..

Sep 27

die letzten Stätten………………..

Auf dem Weg in  den Süden bin ich nochmal abgebogen um die fast am Managua See gelegene Ruinenstadt Leon Viejo zu besuchen. 1524 gegründet, war sie seit 1531 Bischofssitz. Ein Ausbruch des Momotombo 1578 brachte erste Zerstörungen und ein Erdbeben machte 1610 die Stadt dem Erdboden gleich. Der Ort wurde daraufhin aufgegeben und die Stadt an der jetzigen Stelle neu errichtet. Dann holte sich der Urwald alles zurück. Die Ausgrabungen zeigen eine spanische Stadt, wie sie damals erbaut wurde ohne spätere Überbauungen. Das ist die Stärke dieser Stätte. Fundamente verschiedener Bauten sind zu sehen, so die Kathedrale, ein Kloster, Wohngebäude und der Gouverneurspalast.

Nicaragua hat genauso gute Straßen wie Honduras, jedoch ist auch hier der Verkehr sehr bescheiden. Auch fahren die Leute hier sehr diszipliniert und halten sich an die Vorschriften. Fast ein wenig wie bei uns. Der Weg Richtung Costa Rica führte mich am Nicaragua See vorbei. 2 Vulkane sind als Inseln in ihm und die Chinesen verfolgen wohl dort ein Projekt für einen 2. Kanal zwischen Atlantik und Pazifik.

In Costa Rica dann der Schreck, ich hatte meine 2 Kreditkarten verschusselt und bekam kein Geld mehr. Das hab ich kurz vor Chacara, schon ganz im Süden Costa Ricas gemerkt. Die einzige Welterbestätte Costa Ricas war nicht weit und so hab ich eine präkolumbianische Siedlung mit Steinkugeln der Diquis besucht. Die Diquis haben von 500 v.Chr. bis ca. 1500 n. Chr. hier gelebt. Eisen kannten sie nicht, haben aber Kugeln aus Stein bis 2,50 m im Durchmesser hergestellt um ihre Hauseigänge zu markieren. Gefunden hat man außerdem Figuren aus Stein und Goldguss. Vorbilder für die Herstellung dieser Dinge  in der unmittelbaren Umgebung hatten sie keine. Umso erstaunlicher die Leistung.

Hier setzten dann wiedermal „Deutschen Tage“ ein. An der Welterbestätte ein Ehepaar aus Wiesbaden, meine nächste Übernachtungsstätte von einem Ehepaar geführt. Der Mann Schweizer, sie Costa Ricanerin, die aber gut deutsch sprach und am nächsten Tag traf ich auf dem Camping Landsleute aus Erfurt, die auch mit einem T5 unterwegs waren.

Das war alles schon Rücktour. Ich hatte mich dann entschlossen, Panama nicht zu besuchen um mit meinem Geld auch wieder nach Mexiko zu kommen.

Ja, jetzt ist es nun so weit:  und zack ist die Reise vorbei………………….

 

Sep 17

Nicaragua……….

……….Die salvadorianische Stätte hatte zu. Sonntag wars aber auch Independent Day. Da steppte der Bär anderswo mit Umzügen und Volksfesten und so bin ich dann durchs Land gefahren um kurz vor der honduranischen Grenze zu übernachten. Eigenartige, steile, nicht zu hohe Berge haben die hier. Immer bewaldet, manchmal ein Stück Grün rausgeschnitten für Felder, die bis an die Gipfel reichen, Mais meistens. Der Bus des kleinen Mannes hier ist der Kleinlaster, vollgestopft, manche hängen hinten dran. Die Straßen leidlich, es sind halt die Reifengeräusche und das Klappern im Schrank. Müll in mehr oder weniger großen Mengen an den Straßenrändern aber auch in unmittelbarer Wohnumgebung. Gefahren wird sehr kreativ, dazwischen immer wieder TuckTucks in großen Mengen. Die Grenzübergänge oft nach gleichem Muster, erst Passtempel, dann Zoll mit dem Auto. Jeder hat seine eigenen Preise, es geht aber.  Alle Beamten überaus freundlich, man wird mit Handschlag verabschiedet.
Honduras war für mich nur Transitland. Statistisch gesehen ist es das ärmste Land Mittelamerikas. Einen Unterschied zu den anderen Ländern hab ich nicht gemerkt. Ich bin ja auch nur die Panamerikana gefahren und nicht ins Hinterland. Die Straße jedoch hat mich sehr überrascht. Meist geteert, manchmal Beton hatte sie einen tadellosen Zustand und man konnte zügig fahren. Etwas sauberer wie El Salvador war es auch. Das sie hier Werbung für Grippemittel machen, befremdete mich schon.
In Nicaragua waren die ersten 100 km nach der Grenze praktisch autofrei bis auf einige Laster. Vor Leon, in dem ich jetzt bin, kam dann doch wieder das gewohnte Bild mit dem chaotischen Verkehr. Und einem übervollen Mc Donald bin ich begegnet. Komisch, die Leute haben wenig Geld, das tragen sie aber dann auch noch dorthin. Lange Zeit bin ich um einen Nationalpark herumgefahren, der auch einen Vulkan aufweist. Ein imposantes Bild. Die Kathedrale von Leon ist Welterbe. Ein wunderschönes Gotteshaus, da verschieben sich wieder meine Prioritäten. Es ist die 6. Kirche an diesem Platz. Groß, mit dicken Mauern und niedrigen Türmen weils erdbebengefährdet ist. Das Dach ist begehbar und man sieht die Laternen, die den Raum innen in ein großartiges, helles Licht tauchen, ganz nah. Jetzt sitz ich in einem Hostel, bin satt von Pizza und die Jugend geht gleich noch aus. Mehrere Deutsche auch dabei. Morgen geht’s zur zweiten Welterbestätte Nicaraguas und dann fahre ich straff nach Costa Rica. – und es ist wie immer: ehe man sichs versieht, ist es vorbei – nein noch gibt es 3 Welterbestätten, aber viel ist es nicht mehr…………………..

 

Sep 15

Abstecher nach Honduras…………….

Nun hab ich einen gewaltigen Satz gemacht. Nach der Marina lagen die Ruinen von Quirigua direkt am Weg. Eine Stätte, die ich nicht kannte, aber die durch ihre Stelen und Inschriften gewaltig zum Verständnis der Maya Welt beitrugen. Da sie bei Touristen nicht so bekannt ist, hat man sie fast für sich alleine. Ihre Bedeutung war auch nur für kurze Zeit so überragend. Die meiste Zeit war Quirigua ein Vasallenstaat von Copan, heute in Honduras gelegen, das eigentlich nur ca. 50 km entfernt ist. Auf einer Pferderanch hab ich gut geschlafen und konnte sogar ein bisschen schwimmen dort. Der Pool war klasse. Und wenn ich schon mal da war, hab ich die einzige Welterbestätte von Honduras gleich mit besucht. Da die Preise für die Einreise mit dem Auto in Honduras ziemlich hoch sind, hab ich gedacht, die 10 km von der Grenze bis zur Stätte fährst du mit dem Minibus. Gesagt getan. Bei uns wäre das Fahrzeug, ein Nissan Urvan, bestimmt für 8 Personen zugelassen. Wir waren ohne Fahrer 18. Die Ideen um Leute unterzubringen sind unerschöpflich. Ich hab mich trotzdem nicht zu sehr bedrängt gefühlt.

Die Stätte selbst ist unheimlich von Urwald überwachsen. Selbst aus den Ruinen wachsen Riesenbäume. Viele Skulpturen sind zu finden, anders als bei anderen Stätten. Der längste Hieroglyphentext der Maya ist hier auf einer Treppe zu finden, wieder viele Stelen auch. Das Besondere an Copan ist, einige Guides sprechen deutsch, das hätte ich nicht erwartet. Einer, der beschäftigt war und den ich deshalb nicht angesprochen habe, schien mir sogar ein Deutscher zu sein. Mit schwäbischem Dialekt, das lernt doch keiner sonst.

Damit konnte ich Honduras auf meiner Liste schon abhaken, es gibt dort keine Welterbestätte weiter. Letztes Gimmick war der honduranische Grenzbeamte. Er hatte mich auf der Hintour schon abgefertigt und als ich zurückkam, begrüßte er mich wie ein alter Bekannter. Die sind mit sowas hier ganz schnell.

Und ums komplett zu machen war ich auch noch in Antigua, Guatemalas alter Hauptstadt und für mich die letzte Welterbestätte im Land. 3 mal wurde es nach Erdbeben oder Schlammlawinen wieder aufgebaut bis man die Hauptstadt verlegte. Viele blieben jedoch und so ist Antigua heute eine Stadt mit vielen Baudenkmälern. Manche aufgebaut, andere Ruinen, aber auch welche, wo die Fassade noch stand und man dahinter was Neues gebaut hat. Die Kathedrale zum Beispiel. Vorn eine prächtige Fassade und statt längs, ist quer eine Kirche dahinter.

Die Besichtigung der Stadt geriet zu einem Volksfest. Morgen ist Unabhängikeitstag in Guatemala. Und so zogen die Schulen mit ihren Orchestern und Bands und traditioneller Bekleidung durch die Straßen. Mich erinnerte das an die Umzüge zum 1. Mai zu DDR Zeiten. Die Begeisterung hier war aber weitaus höher.

Jetzt bin ich schon in El Salvador und will morgen die Welterbestätte besuchen und dann zur honduranischen Grenze weiterfahren………………..

Sep 12

Drei Länder Tag………….

Mexiko hat sich mit vielen Mücken verabschiedet. Der Campingplatz in Chetumal an einem See war deswegen nicht so optimal. Aber sonst wars schon o.k. Die Grenze war ja dort nicht weit. Und so hatte ich gestern meinen 3 Länder Tag. In Mexiko los, durch Belize nach Guatemala.

An der Grenze alles ganz geschmeidig. Ohne viel fragen. Aber bissel was verdienen wollen sie alle. Na gut. Die Versicherung für Belize gibt es tatsächlich nur für einen Tag, das schließt man gleich nach der Grenze ab. Belize kam mir deutlich sauberer als Mexiko vor. Die Straße durchweg geteert. Infrastruktur wird durch die EU gefördert, das hängt wohl mit England zusammen. Komisch ist das schon, die Schilder dort zu sehen. Ich hab eigentlich nur einen Abstecher nach Belmopan gemacht, die Hauptstadt. Eigentlich ein großes Dorf, die Ministerien größere Einfamilienhäuser. Bei 370.000 Einwohnern kein Wunder. Auch die Grenze nach Guatemala war unproblematisch. Der guatemaltekische Grenzbeamte hat mich nicht mal angeguckt als er den Einreisestempel in den Pass drückte.

In Tikal hatte ich einen Campingplatz direkt an der Stätte gemeinsam mit Nasenbären. Tikal war die größte Maya Stadt, die es je gab. Auch die höchsten Tempel Amerikas stehen hier. Tikal hat von allen Mayastätten am längsten bestanden. Es ist ein ständiger Kampf gegen den Regenwald, der alles immer wieder überwuchert.

Heute bin ich in Livingstone. Auf einer Marina an der See. Der Verkehr hierher war chaotisch. Auch Schwerverkehr durch die Innenstadt. Man konnte nicht mal die Autotür öffnen. Aber sonst ist alles gut…………………….

 

 

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