Aug 28

und wieder mal: zack ist es vorbei………….

In Halden, der 1. und nun auch der letzten Station meiner Norwegenreise, bin ich nun angekommen. Heute war noch mal ein Ruhetag, bevor ich mich morgen Richtung Deutschland aufmache. Ich glaube, es ist auch der richtige Zeitpunkt. Ab heute Nacht 0:00 Uhr müssen Deutsche bei der Einreise nach Norwegen wieder in Quarantäne.
Ich bin froh, dass ich in den 5 Wochen so viel bestaunen und erleben durfte. Aber der Herbst kommt in großen Schritten. Die Birken färben sich schon gelb.
Mit einem Blick von der Fredriksten Festung, welche über Halden thront, über Stadt und Umland soll es hier erstmal wieder genug sein.

Ob es dieses Jahr nochmal zu einer Reise außerhalb Deutschlands kommt wird sich zeigen……………

Aug 26

die letzten Tage…………..

Von Roros aus fuhr ich weiter nach Osten. Vor der schwedischen Grenze gibt es den großen Femundsee an dessen Ufern der Femundsmarka Nationalpark und südlicher der Gutulia Nationalpark liegt. Das ganze Gebiet liegt um die 700 m hoch, die höchsten Berge dann bei 1200 bis 1500 m Höhe. Geformt ist die Landschaft durch die Eiszeit. Überall finden sich Steine und Geröllgeschiebe. Selbst wandern ist durch die vielen Steine sehr beschwerlich.
Bedeckt ist das Gebiet mit riesigen Wäldern, Kiefern zumeist, nordische Birke, dazwischen ein paar Fichten. Trotz der geringen Höhe findet sich schon Hochgebirgsvegetation. Flechten, Moose unter den Bäumen, Heidel- Moos- und Preiselbeeren, Pilze und niedriges Gehölz.  Moore oder nasse Stellen finden sich immer wieder und zwingen zu Umwegen.

Das Land ist dünn besiedelt. Entsprechend zeigt sich die Infrastruktur. Wenige, kleine, Ortschaften. Straßen sind teilweise gut zu befahrende Schotterpisten. An den seltenen Rastplätzen findet man nur noch Trockenklos. Handy Empfang ist oft nicht möglich. Große Handels- oder Tankstellenketten fehlen, es wird von örtlichen Anbietern besorgt mit entsprechenden Preisen.

Die Touristen werden hier ganz schnell seltener, Einheimische zumeist und wenige enthusiastische Ausländer.
Dafür sind jede Menge Fischplätze ausgewiesen, ein kleiner geschnitzter Fisch am Straßenrand. Man fährt einen Waldweg rein und steht meist nach wenigen 100 Metern an einem See mitten im Wald mit Feuerstelle, manchmal auch hier ein Trockenklo. Die Nächte dort sind einfach traumhaft. Nur der Wind und Tiere, Vögel zumeist, stören die Stille.

Und jetzt treibt mich der beginnende Herbst mit Tagestemperaturen von 12-14 Grad und nachts gar mit 2-4 Grad aus den Bergen Richtung Süden zur schwedischen Grenze am Kattegat………………

Aug 20

glückliche Schweine………………

Da ich nicht unbedingt den Touristenströmen folgen will, fuhr ich am Dienstag also nicht direkt nach Süden Richtung Oslo, sondern bin Richtung Südosten nach Roros. Um von da an der schwedischen Grenze lang auf die Autobahn nach Dänemark zu treffen. Das Gebiet wird von den Reiseführern ignoriert und bietet offensichtlich viel Natur und sonst eher weniger touristische Attraktionen.

In Roros war ich schon. Hier in der Gegend wurde seit über 300 Jahren Kupfererz abgebaut und vieles, besonders die Bergarbeiterhäuser an den Schlackenhalden und die Holzhäuser der Angestellten des Bergwerkes in der Innenstadt sind gut erhalten und Weltkulturerbe.
Der Kupferbergbau hier ist auch eine sächsische Erfolgsgeschichte. Lorentz Lossius (1589–1654) aus
Lommatzsch  in Sachsen betrieb hier seit 1644 die erste Grube.

Und noch eine kleine Geschichte habe ich auf dem Friedhof um die Kirche gefunden: Peder Hiort (1715-1789), Direktor des Bergwerkes errichtete seinerzeit eine soziale Stiftung, die benachteiligten Kindern eine berufliche Bildung ermöglichte. Diese Stiftung existiert und wirkt heute noch in Roros.

Eine Überraschung erwartete mich an meinem Stellplatz:
Bei einem kurzen Spaziergang wähnte ich mich plötzlich an der Ostsee. Riesige Sanddünen bauten sich vor mir auf. Ich dachte, ich bin in Polen, bei den Wanderdünen von Leba. Genauso groß, nicht ganz so weitläufig. Selbst so etwas wie Strandhafer wächst hier. Und das auf 630 m Höhe mitten im Gebirge. Die Kvistandendünen hat vor 2,4 Mill. Jahren hat das Inlandeis während der Eiszeit her geschoben.

Und bei der Besichtigung der Dünen sind mir dann noch Schweine in Freilandhaltung begegnet. Wenn ich da manchmal die Bilder über Tierhaltung in Deutschland sehe…………………

Aug 17

Richtung Süden………..

Die Atlantikstraße führte unmittelbar nach Kristiansund, nicht Kristiansand im Süden. Eine Kleinstadt, die im WWII völlig dem Erdboden gleich gemacht wurde und heute eine prosperierende Hafenstadt ist und auf mehreren, miteinander verbundenen Inseln liegt.

Mein, etwas außerhalb gelegener, Übernachtungsplatz entpuppte sich als Besucherparkplatz einer ehemaligen deutschen Küstenbatterie. Man hat einiges ehemalige Kriegsgerät dort aufgebaut und erzählt mittels Schautafeln die Geschichte und den Aufbau dieser Batterie. Die ausgestellten Torpedos sind nach dem Krieg noch bis 1990!!! in der norwegischen Marine im Einsatz gewesen. Ähnliches hatte ich auch über deutsche U Boote schon mal gehört.
Ansonsten, Kanonen, Flak, Bunker und so, das kennt man ja, aber von dem Einmann-U-Boot hatte ich noch nie was gehört. 324 Stück haben die 1944 und 1945 davon gebaut. Sich da reinzuzwängen und loszufahren, undenkbar für mich…………

Es ist erstaunlich was einem so über den Weg läuft, aber dazu bin ich ja unterwegs.

Trondheim, die 1000 jährige Königsstadt, war lange Jahre Hauptstadt und im Nidarosdom sind bislang alle Könige Norwegens gekrönt, bzw. heute gesalbt und gesegnet worden. Im Stiftsgarden, dem größten Holzpalais des Nordens residiert der norwegische König auch heute noch, wenn er in der Stadt ist.
Hier gibt es noch eine Reihe sehr sehenswerter alte Holzhäuser, die liebevoll gepflegt werden. Am Hafen die alten Speichergebäude sind zum größten Teil saniert und es hat sich Gewerbe etabliert oder sie werden als Wohngebäude benutzt.
Leider war die Fischhalle zum Sonntag zu, dafür ist parken, hier eine teure Angelegenheit, frei.
Über der Stadt thront seit 1681 eine Festung. Ein beliebtes Ausflugsziel. Im WWII wurden hier Kämpfer der Resistance hingerichtet.

Mit Trondheim habe ich nun den nördlichsten Punkt meiner Reise erreicht und ab morgen bin ich dann „südgehend“, wie es bei der Hurtigruten heißt wenn die Schiffe Richtung Bergen fahren……………..

Aug 13

mal wieder Bauwerke……………

Die letzten Tage standen zwei der spektakulärsten Verkehrsbauten Norwegens auf dem Programm. Als erstes, von Alesund kommend, der Trollstigen. Eine Straße, die sich in 11 Kurven an dem fast senkrechten Fels rund 800 Höhenmeter hinaúfwindet. Natürlich gibt es einen Aussichtspunkt von dem man alles überblicken kann und auch ein paar Verrückte, die die Straße mit dem Fahrrad erklimmen. Runterfahren ist ja „nur“ ein Bremsentest.
Und Zuguterletzt sind für die ganz Harten auch noch Stufen in den Fels geschlagen um den Berg zu Fuß zu bezwingen!!!!!!!!!!!!!
Die Straße überwindet die steilste Wand hier in Skandinavien.  Nachdem ich alles besichtigt und fotografiert hatte, war es schon eine Herausforderung, die Straße talabwärts zu befahren. Die engen Kurven und der große Bus.

Molde dann, eine Kleinstadt an der Küste, mit Fährverkehr in viele Richtungen und einem Hausberg mit einer phantastischen Aussicht auf die im Inland aufragenden Bergmassive, war nur Zwischenaufenthalt.

Der zweite spektakuläre Verkehrsbau ist die Atlantikstraße, die ich heute befuhr. Das ist ein ca. 14 km langer Streckenabschnitt, bei dem 12 kleine Inseln mit Brücken verbunden sind. Diese Straße verläuft am äußersten Rand der Schären unmittelbar am Europäischen Nordmeer. Viele gut ausgebaute Wege und Parkplätze auf fast allen Inseln gab es. Das Wetter hat sich heute alle Mühe gegeben unfreundlich zu sein. 15 Grad, ein unangenehmer Wind und immer wieder Regenschauer, sodass die Bilder kein Sommerfeeling verbreiten………………

Aug 09

Alesund am Nordmeer…….

Als ich in Hellesylt, eine Ortschaft am Anfang des Geirangerfjordes ankam legte gerade die Fähre an und so konnte ich unverzüglich die Überfahrt nach Geiranger antreten. Die Fähre von Hellesylt nach Geiranger ist wohl die preiswerteste „Kreuzfahrt“ durch den Geirangerfjord. Durch die Besatzung gab es immer wieder Hinweise auf Sehenswertes. Den Fjord machen drei Dinge aus: seine grandiose Natur, die vielen Wasserfälle, im Sommer immer noch gespeist durch Schneefelder auf den Bergen, und seine Bauernhöfe die an den wenigen halbwegs geraden Flächen kleben. Allesamt nicht mehr bewohnt, aber es gibt eine Organisation die sich mit großem Aufwand um die Erhaltung kümmert. Nebenbei, um nicht ganz aus der Übung zu kommen: der Geirangerfjord ist UNESCO Weltnaturerbe.

Geiranger, ein Dorf, ganz dem Tourismus verpflichtet. Souvenirläden, auch ein kleines Kirchlein und die Hurtigruten, das Postschiff macht hier Station. Und damit alle merken, dass das Schiff da ist, benutzt es bei der Ankunft kräftig sein Horn. Das gibt ein wunderbares Echo.

Zwischen den einzelnen Stationen immer wieder die Fahrt in den Bergen. Mal hoch auf fast 1000 m, die Gipfel mit Schneefeldern gekrönt, Rester nur,  aber immerhin im August. Und dann wieder bis auf Meereshöhe am Ufer von Fjorden entlang. Die vielen Bilder kann man nicht alle festhalten, da kommt man ja gar nicht vorwärts.

Ich bin nun schon ziemlich nördlich unterwegs. Der Polarkreis ist zwar noch weit weg, er liegt bei Nord 66 Grad 33 Minuten und ich bin z.Z. bei 62 Grad 28 Minuten. Aber die Nächte werden merklich kürzer. Abends ist es bis ca.23 Uhr noch hell, früh weiß ich nicht, da schlaf ich noch………..

Und nun Alesund mit seinem Fischereihafen. Die Holzhäuser der Innenstadt sind 1904 abgebrannt. Kaiser Wilhelm II. schickte auf eigene Kosten 3 Kriegsschiffe mit Hilfsgütern, die blieben, um den Obdachlosen vorübergehend eine Unterkunft zu geben. Der Aufbau geschah dann in Steinbauweise und im Jugendstil. Nicht so monumental wie in Riga, aber immerhin. Viele der Häuser sind liebevoll restauriert und ein Jugendstilmuseum gibt es auch. Der Hausberg, der Aksla bietet einen phantastischen Blick über den Archipel.

Ja und dann: unter ununterbrochenem Geschnatter habe ich heute die ersten Schneegänse Richtung Süden fliegen sehen. Die haben keine Sekunde ihren Schnabel gehalten. Gänse eben………

Aug 07

Maloy und Umgebung…………

In einer Touristinfo hab ich jetzt erfahren, dass um Maloy herum die widrigste Wetterecke des Nordmeeres sein soll. Da brauchte man sich über das Wetter nicht wundern. Hab jetzt 2 Nächte in Maloy zugebracht,  auch noch einen alten Wehrmachtsbunker gefunden und von hier aus das kleine Örtchen Selja besucht.

Es liegt schon weit draußen im Nordmeer. Dort gibt’s eine vorgelagerte Insel, auf der der Sage nach eine irische Prinzessin in einer Höhle verschüttet und Jahre später unversehrt aufgefunden worden sein soll. Sunniva, so ihr Name, wurde die erste christliche Heilige Norwegens. An der Stelle der Höhle bauten englische Mönche im 12. Jahrhundert ein Kloster und benannten es nach St. Albanus, einem englischen Märtyrer. Es wurde einer der ersten Bischofssitze Norwegens und der Vatikan benennt heute noch einen „Bischof von Selja“. Die eindrucksvollen Ruinen des Klosters sind zu besichtigen. Ein Boot fährt interessierte Touristen. Die Grundmauern des Klosters sind noch zu sehen, ein Turm und eine steile Treppe führt zur Höhle in der Sunniva verschüttet worden sein soll. Am 8. Juli jährlich begeht man den Tag der Heiligen Sunniva mit einem Gottesdienst am Kloster. Einer Quelle unterhalb des Klosters sagt man heilkräftige Wirkung nach.

Maloy liegt nun hinter mir und auf dem Weg zum Geirangerfjord musste ich durch den Ort Nordfjordeid. Hier befindet sich das  Sagastad Museum. Die Wikinger haben ihre Häuptlinge oder Könige bestattet indem sie sie mit allen Grabbeigaben in ihr Kriegsschiff legten und das verbrannten. Über der Asche errichteten sie einen Hügel. Bei der Ausgrabung eines solchen Hügels kam das Myklebustschiff zu Vorschein. 30 m lang, das Größte was jemals ausgegraben wurde. 22 Ruderlöcher hatte es auf jeder Seite in der Bordwand. Bemannt mit je 2 Ruderern je Ruder ergibt das eine Besatzung von ca. 90 Leuten.

Im Museum ist ein Nachbau, so wie man ihn sich vorstellt zu sehen, der auch seetüchtig ist. Daneben wird über das Leben der Wikinger in der Zeit um 900 n.Chr. berichtet. Die moderne Ausstellung ist interaktiv und eine App erklärt alles in Deutsch.

Nun hoffe ich, dass mich nichts mehr aufhält und ich nun den Geirangerfjord besuchen kann……………

Aug 03

in den Schären………..

Und wie es so ist, manchmal findet man das, was man nicht gesucht hat. So ging es mir die letzten Tage mit dem Trondheimer Postweg. Unterwegs bei einer Rast war da plötzlich ein Schild. Neu aufgestellt, sicher noch kein halbes Jahr alt. 2 Tage lang begleitete mich dieser Weg. Eine Stele, alte Brücken, archaisch aus Bruchsteinen gewölbt, freigeräumte Wege oder eben Schilder. Ende des 18. Jahrhunderts ist der Weg von Bergen nach Trondheim entstanden. Nur noch 9 Tage war dann die Post unterwegs. Vorher ging sie jeweils nach Oslo und von dort weiter. Für die Bergener Kaufleute zu umständlich und langwierig. Bis 1858 war der Weg in Betrieb, dann kamen die Postschiffe und veränderten alles.

Mein Weg durch die Schären zeigt eine beeindruckende Landschaft. Hohe Berge, die wenig Platz für den Menschen lassen. Dazwischen immer wieder Wasser mit Inseln, Inselchen oder auch nur ein einzelner Felsen. Häuser oder auch nur Hütten stehen an Stellen, deren Zugang oft schleierhaft bleibt. Es ist fast egal wo ich aussteige, irgendwo stehen immer Himbeeren. Durch das viele Wasser gedeiht die Vegetation üppig. Im Waldboden sinkt man 2-3 cm ein, er ist stark durchfeuchtet. Peter Wohlleben, der Waldexperte, hätte seine Freude daran. Abends, wenn der Wind sich legt zieht eine wohltuende Ruhe übers Land.

Die letzten 2 Tage hatte ich ein kleines Tal ganz für mich. Die Leute von einer Elektrizitätsgesellschaft haben einen Weg angelegt um Strommasten zu bauen. Den bin ich reingefahren und hab 2 Tage da verbracht. Berge um mich herum, Schafe und eine Nacht mit einem norwegischen Freisteher.

Jetzt regnet es schon den 2. Tag ununterbrochen und die Temperaturen klettern nicht über 12 Grad. Für mich ist das immer noch besser als 30 Grad……………

Jul 28

an der Westküste……………….

Es ist wie immer in Norwegen. Der eigentliche Weg ist fast doppelt so lang wie die Luftlinie. Man kann halt nur die Täler hoch oder runter fahren oder der Küstenlinie mit ihren vielen Windungen folgen. Für mich hieß das: nach Oslo immer das Hallingtal hoch, vorbei an Gol und Al. 2 exklusive Wintersportorte auf der Hardangervidda. Das ist eine Hochebene, mit ca. 9.000 qkm die größte in Europa. Die ist zwischen 1200 und 1600 m hoch und hat aber tatsächlich schon Hochgebirgsklima. Keine Bäume da oben und nur Flechten und so niedriges Zeugs.
Die Nachttemperaturen waren einstellig, für mich sehr angenehm. Ich hatte am Voringfossen, einem beeindruckendem Wasserfall übernachtet.
Unterwegs sah ich große monolithische Felsen aus dem Wasser aufsteigen. Sicher fehlten ein paar Meter in der Höhe zu den Monolithen im Yosemite NP in den USA. Was anderes war es definitiv nicht. Die Wälder im Yellostone haben wir in Karelien und die Geysire in Island. Für mich gibt’s keinen Grund mehr, deswegen da rüberzufliegen.
Vor Bergen dann der Hardangerfjord, der größte Einschnitt der Nordsee in das Land. Er setzt sich ins Landesinnere mit dem Eidfjord fort. Beides beeindruckende Gewässer. Die Fahrt an deren Ufern entlang war wunderschön. Viele Parkgelegenheiten gibt es. Man kann immer mal in Ruhe schauen.
Da hier sicher Hochsaison ist, ist auf den Straßen der Teufel los. Immer wieder bilden sich gemütlich dahinzuckelnde Autokonvois, so 60, 70 km/h schnell. Die Länge kann man nicht überblicken, man sieht ja nur bis zur nächste Kurve. Und nun doch auch viele Deutsche. Es kommen wohl viele mit den Fähren.
Bergen kenn ich ja schon. Die Deutschen Brüggen sind Welterbe. Dicht umlagert und schön restauriert. Diesmal war ich auf dem Floy genannten Hausberg. Ein imposantes Panorama.

In den nächsten Tagen werde ich mich nun die Schären hochhangeln. Da wird viel Zeit an den Fährterminals vergehen. Alesund, die Jugendstilstadt und langjähriges Feriendomnizil des deutschen Kaisers Wilhelm II.  ist das nächste Ziel…………………..

Jul 24

Norwegen………

……und nach Plan ist es auch gegangen. Nach dem ich in Flensburg eingekauft hatte, habe ich mit Freund Jens wieder ein paar pittoreske Ecken Flensburgs erkundet. Es ist immer wieder schön, mit ihm durch die Stadt zu streifen. Er kennt Ecken…..
Und am Mittwoch gings los: nochmal tanken und dann mit einem Ritt nach Kopenhagen. Die Beamtin an der Grenze wollte nur Ausweis und meine Buchungsbestätigung des Zeltplatzes sehen. Zusammen mit meiner Zusicherung, im Transit weiter nach Norwegen zu fahren wars das schon. Der Grenzübergang in Krusau/ Kupfermühle auf der Landstraße B200 war auch nicht sonderlich frequentiert sodass in 10 min alles erledigt war.
Am nächsten Tag an der Grenze zu Schweden musste ich kurz den Ausweis zeigen und schon ging die Fahrt weiter. Ich glaub, die Räder sind gar nicht richtig zum Stillstand gekommen.
Genau so wars an der norwegischen Grenze, Ausweis zeigen und die Frage ob ich non Stopp durch Schweden gefahren bin. Und schon gings rein nach Norwegen.
Fast 1000 km waren das und während ich in Dänemark alle Nase lang einem deutschen Auto begegnete, so reduzierte sich das in Schweden auf ein deutsches und zwei polnische Autos als nicht nordische Ausländer auf der ganzen Strecke.

Zu Corona sei gesagt: ich hab bisher nur meine eigene Maske gesehen, auch beim Einkaufen oder an der Autobahn auf der Toilette. Heißt, die Leute hier kommen ganz gut ohne Masken aus. Aber überall hängen Poster mit Verhaltensmaßregeln und die Leute achten sehr auf Abstand.
Gelandet bin ich direkt nach der Grenze am Halden Kanal mit Blick auf die Staumauer und eine imposante Schleusenanlage. Gebaut 1860 um Holz für die Holzindustrie nach Halden zu flößen, ist der Kanal der mit der höchsten Schleusenanlage Nordeuropas. Die ganze Anlage liegt in einem Seitental inmitten von Natur und Unmengen von reifen Himbeeren und Heidelbeeren.

In den nächsten Tagen will ich nun um Oslo herum nach Bergen an die Küste fahren…………………………

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