Vildmarksvägen………

Der Vildmarksvägen, eine Runde in einer der höchsten Regionen Schwedens um den Berg Borgafjällen herum. Im Süden wird sie begrenzt von der E 45 zwischen Strömsund, Dorotea und dem heimlichen Hauptort der Runde, Vilhelmina.  Hier kaufen die Meisten nochmal ein, tanken und holen sich im Touristbüro noch letzte Informationen. Wenn es von hier aus in die Berge geht, dann ist die nächste Möglichkeit, zu der es Lebensmittel oder Treibstoff zu vernünftigen Preisen gibt erst wieder in Gäddede, 250 km weiter an der norwegischen Grenze.

Die Straße führt dann hinein in die Berge. Die lichten Baumbestände nordischer Wälder werden immer dünner, die Bäume immer kleiner, bis dann die Kiefer ganz verschwindet und nur noch die nordische Birke bleibt. Diese verschwindet auch noch und als letztes gibt es noch kniehohe Büsche  ehe Gras und Moose übrigbleiben. Die Gegend erinnerte mich an die Hardanger Vidda, die Hochebene in Norwegen, nur nicht so ausgedehnt. Man hat einen phantastischen Blick über die Berge, die über das ca. 870 m hohe Plateau aufragen. Auf einem riesigen Parkplatz stand man wie in einer Arena vor diesem Blick. Es ist schon Samen Gebiet, die ihre Rentierherden dort weiden lassen. Und sie waren wohl auch grad mit den Tieren in der Gegend. Alles abgesperrt und eingezäunt. Nur mal grad der Parkplatz war offen.

Wasser gibt’s dort oben überall. Die letzten Schneefelder tauen und das glasklare Wasser schießt in Massen zu Tal. Gelegenheit, auch mal baden zu gehen, auch wenn’s doch frisch ist, das Wasser.

Um die Wanderer wird sich sehr gesorgt. Überall an der Straße finden sich Hinweise auf Routen. Diese sind extrem gut ausgebaut. Moorabschnitte sind mit Laufplanken gesichert. Markierungen sind immer in Sichtweite angebracht. Ein Fehllaufen damit unmöglich. Und fast an allen Startpunkten finden sich Parkplätze meistens auch zumindest mit Trockenklo.

Das alles trägt natürlich zur Attraktivität der Strecke bei und entsprechend viele Camper sind unterwegs hier. Beim Stellplatzsuchen ist also Glück und Schnelligkeit angesagt.

Ein bisschen Glück benötige ich vielleicht auch beim Projekt Norwegen. Den Grenzübertritt will ich nun am Montag versuchen………………..

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