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Okt 11

die 2. Woche……….

Rhodos! Unmengen deutsche und französische Urlauber. Die Ferien haben bestimmt begonnen. Mit Samos und Patmos ist es trotzdem nicht zu vergleichen. Von 1309 bis 1523 waren die Johanniter die Herren der Stadt und haben sie geprägt. Danach kamen die Türken, 1914 die Italiener. Die Griechen übernahmen sie 1944. Architektonisch wechselt sich in der Altstadt islamisches mit byzantinischem und viel mittelalterlichem ab. Das meiste wird natürlich jetzt anders genutzt wie früher. Überragend: die Bauten der Johanniter. Festungsbaukunst, wie sie 150 Jahre später Vauban nicht besser gemacht hat. 2 Mal, 1444 und 1480 wiederstanden die Befestigungen dem Ansturm der Osmanen ehe die Stadt 1523 fiel.
Eine 4 km lange doppelte Stadtmauer gibt es, innerhalb derer sich die Altstadt befindet. Zentrum ist der Großmeisterpalast. Als Waffenlager benutzt, explodierte er 1856 und wurde erst durch die Italiener wieder aufgebaut. In der Straße der Ritter existiert noch ein komplettes Viertel im gotischen Stil. Die Johanniter waren in „7 Zungen“, also Sprachen, organisiert. Jede hatte seine eigene Herberge eben in dieser Straße. Auch ein großes Krankenhaus betrieben sie, offensichtlich gebaut nach den Prinzipien des Ibn bin Sina, dem persischem Arzt, die sie im Orient kennenlernten. Viel Licht und Luft als Grundvoraussetzung zum gesunden.

Und weiter gings, mit dem Flieger nach Santorini. Der ursprünglichste Ort soll Emporion sein, nicht direkt am Meer, dafür mit einem Venezianischen Castell, das sich als ein Sammelsurium von über-, nebeneinander- oder untereinander gestapelten Häusern, dazwischen noch etliche Kirchen, entpuppte. Enge Gassen, Treppen, alles nur zu Fuß, manches mit Glück mit dem Moped aber nie mit dem Auto zu erreichen. Mittendrin mein Zimmer, als „traditioneller Room“ angepriesen. 2 Tage sehen nach der „weißen Insel“. Wohl wegen des kontrastierenden Vulkangesteins, nennt man sie so.

2 Wochen waren es, morgen geht’s wieder zurück zum Winterschlaf nach Deutschland……………..

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