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Okt 05

die ersten Welterbestätten…………..

In Samos hatte ich am Anfang Probleme mit den Öffnungszeiten an einigen Stätten. Ist halt nicht mehr Hauptsaison. Aber da die Fähre nach Patmos erst am Sonntag ging, konnte ich alles ganz entspannt besichtigen. Man hat hier wieder eine andere Art des Umgangs mit dem eigenen Erbe. Alles was man findet legt man stolz zum Besichtigen aus, das muss nicht unbedingt zusammengehören.

Pythagoreion, das antike Samos, ist seit ca. 8000 Jahren besiedelt. Es hatte aber seine Hochkultur in der Zeit der Ionier zwischen 1000 und ca. 550 v.Chr. Da war hier das wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum des östlichen Mittelmeeres. Handelsbeziehungen gab es zu allen, den Griechen damals bekannten, Landstrichen. Der Hera Kult blühte und der hiesige Tempel war der größte seiner Zeit und zugleich der Erste, der mit ionischen Säulen ringsherum geschmückt war. Ca. 150 sollen es gewesen sein. Zur jetzt stehenden Säule wurden Einzelstücke übereinander gestapelt, die nichts miteinander zu tun hatten. Sie ist zudem nur halb so hoch wie ursprünglich. Auf Ausgrabungen stößt man in der Stadt überall. Leider sind sie oft mehr oder weniger wieder überwuchert und eingezäunt. Wenigstens sind sie ausgeschildert. Man weiß deshalb, was man vor sich hat.

Die Überfahrt nach Patmos war unspektakulär. 2 Stunden mit der Fähre. Patmos als Insel ist nationales Heiligtum. Johannes der Theologe soll hier das Johannesevangelium geschrieben haben. Auch seine Apokalypse ist hier entstanden. Die Höhle existiert noch und ist weltweit das wichtigste Heiligtum der Orthodoxie. Ein Kloster auf der höchsten Erhebung ist außerdem Johannes geweiht. Die Altstadt ringsum ist beinahe so alt wie das Kloster, gegründet um 1000 n.Chr.

Leider durfte ich weder das Innere der Kirche noch die Höhle fotografieren. Da haben sie gut aufgepasst.

Hier legen tatsächlich doch auch Kreuzfahrer an. Die sind mit ihren Abmessungen überhaupt nicht kompatibel  mit ihrer Umgebung. Häuser, Hafen, Schiffe. Plötzlich ist alles auf Spielzeuggröße geschrumpft.

Das war hier nun die zweite von vier Welterbestätten. Morgen geht’s nach Rhodos zu den Johannitern und der 3. Stätte………………..

 

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