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Sep 17

Nicaragua……….

……….Die salvadorianische Stätte hatte zu. Sonntag wars aber auch Independent Day. Da steppte der Bär anderswo mit Umzügen und Volksfesten und so bin ich dann durchs Land gefahren um kurz vor der honduranischen Grenze zu übernachten. Eigenartige, steile, nicht zu hohe Berge haben die hier. Immer bewaldet, manchmal ein Stück Grün rausgeschnitten für Felder, die bis an die Gipfel reichen, Mais meistens. Der Bus des kleinen Mannes hier ist der Kleinlaster, vollgestopft, manche hängen hinten dran. Die Straßen leidlich, es sind halt die Reifengeräusche und das Klappern im Schrank. Müll in mehr oder weniger großen Mengen an den Straßenrändern aber auch in unmittelbarer Wohnumgebung. Gefahren wird sehr kreativ, dazwischen immer wieder TuckTucks in großen Mengen. Die Grenzübergänge oft nach gleichem Muster, erst Passtempel, dann Zoll mit dem Auto. Jeder hat seine eigenen Preise, es geht aber.  Alle Beamten überaus freundlich, man wird mit Handschlag verabschiedet.
Honduras war für mich nur Transitland. Statistisch gesehen ist es das ärmste Land Mittelamerikas. Einen Unterschied zu den anderen Ländern hab ich nicht gemerkt. Ich bin ja auch nur die Panamerikana gefahren und nicht ins Hinterland. Die Straße jedoch hat mich sehr überrascht. Meist geteert, manchmal Beton hatte sie einen tadellosen Zustand und man konnte zügig fahren. Etwas sauberer wie El Salvador war es auch. Das sie hier Werbung für Grippemittel machen, befremdete mich schon.
In Nicaragua waren die ersten 100 km nach der Grenze praktisch autofrei bis auf einige Laster. Vor Leon, in dem ich jetzt bin, kam dann doch wieder das gewohnte Bild mit dem chaotischen Verkehr. Und einem übervollen Mc Donald bin ich begegnet. Komisch, die Leute haben wenig Geld, das tragen sie aber dann auch noch dorthin. Lange Zeit bin ich um einen Nationalpark herumgefahren, der auch einen Vulkan aufweist. Ein imposantes Bild. Die Kathedrale von Leon ist Welterbe. Ein wunderschönes Gotteshaus, da verschieben sich wieder meine Prioritäten. Es ist die 6. Kirche an diesem Platz. Groß, mit dicken Mauern und niedrigen Türmen weils erdbebengefährdet ist. Das Dach ist begehbar und man sieht die Laternen, die den Raum innen in ein großartiges, helles Licht tauchen, ganz nah. Jetzt sitz ich in einem Hostel, bin satt von Pizza und die Jugend geht gleich noch aus. Mehrere Deutsche auch dabei. Morgen geht’s zur zweiten Welterbestätte Nicaraguas und dann fahre ich straff nach Costa Rica. – und es ist wie immer: ehe man sichs versieht, ist es vorbei – nein noch gibt es 3 Welterbestätten, aber viel ist es nicht mehr…………………..

 

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