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Sep 15

Abstecher nach Honduras…………….

Nun hab ich einen gewaltigen Satz gemacht. Nach der Marina lagen die Ruinen von Quirigua direkt am Weg. Eine Stätte, die ich nicht kannte, aber die durch ihre Stelen und Inschriften gewaltig zum Verständnis der Maya Welt beitrugen. Da sie bei Touristen nicht so bekannt ist, hat man sie fast für sich alleine. Ihre Bedeutung war auch nur für kurze Zeit so überragend. Die meiste Zeit war Quirigua ein Vasallenstaat von Copan, heute in Honduras gelegen, das eigentlich nur ca. 50 km entfernt ist. Auf einer Pferderanch hab ich gut geschlafen und konnte sogar ein bisschen schwimmen dort. Der Pool war klasse. Und wenn ich schon mal da war, hab ich die einzige Welterbestätte von Honduras gleich mit besucht. Da die Preise für die Einreise mit dem Auto in Honduras ziemlich hoch sind, hab ich gedacht, die 10 km von der Grenze bis zur Stätte fährst du mit dem Minibus. Gesagt getan. Bei uns wäre das Fahrzeug, ein Nissan Urvan, bestimmt für 8 Personen zugelassen. Wir waren ohne Fahrer 18. Die Ideen um Leute unterzubringen sind unerschöpflich. Ich hab mich trotzdem nicht zu sehr bedrängt gefühlt.

Die Stätte selbst ist unheimlich von Urwald überwachsen. Selbst aus den Ruinen wachsen Riesenbäume. Viele Skulpturen sind zu finden, anders als bei anderen Stätten. Der längste Hieroglyphentext der Maya ist hier auf einer Treppe zu finden, wieder viele Stelen auch. Das Besondere an Copan ist, einige Guides sprechen deutsch, das hätte ich nicht erwartet. Einer, der beschäftigt war und den ich deshalb nicht angesprochen habe, schien mir sogar ein Deutscher zu sein. Mit schwäbischem Dialekt, das lernt doch keiner sonst.

Damit konnte ich Honduras auf meiner Liste schon abhaken, es gibt dort keine Welterbestätte weiter. Letztes Gimmick war der honduranische Grenzbeamte. Er hatte mich auf der Hintour schon abgefertigt und als ich zurückkam, begrüßte er mich wie ein alter Bekannter. Die sind mit sowas hier ganz schnell.

Und ums komplett zu machen war ich auch noch in Antigua, Guatemalas alter Hauptstadt und für mich die letzte Welterbestätte im Land. 3 mal wurde es nach Erdbeben oder Schlammlawinen wieder aufgebaut bis man die Hauptstadt verlegte. Viele blieben jedoch und so ist Antigua heute eine Stadt mit vielen Baudenkmälern. Manche aufgebaut, andere Ruinen, aber auch welche, wo die Fassade noch stand und man dahinter was Neues gebaut hat. Die Kathedrale zum Beispiel. Vorn eine prächtige Fassade und statt längs, ist quer eine Kirche dahinter.

Die Besichtigung der Stadt geriet zu einem Volksfest. Morgen ist Unabhängikeitstag in Guatemala. Und so zogen die Schulen mit ihren Orchestern und Bands und traditioneller Bekleidung durch die Straßen. Mich erinnerte das an die Umzüge zum 1. Mai zu DDR Zeiten. Die Begeisterung hier war aber weitaus höher.

Jetzt bin ich schon in El Salvador und will morgen die Welterbestätte besuchen und dann zur honduranischen Grenze weiterfahren………………..

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