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Sep 06

Yucatan und die letzten Stätten Mexikos………….

Tlacotalpan war die nächste Station. Ca. 80 km südlich von Veracruz an der Karibikküste im Golf von Mexiko an einem Fluss gelegen. Es besitzt einen Flusshafen und die Gebäude stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Da brannte die Stadt nieder und wurde in Stein wieder aufgebaut. Kolonaden haben die Häuser, manche mit schön verzierten Säulen. Kribbelbunt alles, wie man es von der Karibik erwartet.

Geschlafen hab ich auf einem öffentlichen Parkplatz. Und was soll ich sagen, die Polizei stand in der nächsten Einfahrt mit einem Einsatzfahrzeug. Sie haben mich in Ruhe gelassen, ich hatte eher den Eindruck, sie standen da, wegen mir. Das kann aber auch täuschen. Die Einfahrt war die zum Hafenkapitän. Insgesamt hab ich eher den Eindruck, „gnädig“ von der Polizei behandelt zu werden. 2 Mal ist es mir jetzt schon passiert, dass das Navi mich von der falschen Seite in eine Einbahnstraße geschickt hat. 2 mal war auch prompt ein Polizist zur Stelle. Beide schimpften erst mit mir, haben mich dann mit Händedruck laufen lassen. Die wissen, glaub ich, auch manchmal nicht, wie sie sich verhalten sollen. Jedenfalls hab ich mich auf dem Parkplatz gut behütet gefühlt.

Anschließend bin ich dann nach Palenque gefahren. Ein Camping mitten im Wald, ich war im Regenwald angekommen. Nachts weckten mich Brüllaffen, an den Bäumen Epiphyten und natürlich Schlingpflanzen. Das Klima: um 35 -38 Grad bei entsprechender Luftfeuchte. Nur sitzen und dir spritzt der Schweiß von der Stirn. Die Stätten der Vorspanischen Kulturen werden immer kleiner und so wars auch hier. Da ich entsprechend vorbereitet ankomme, war ich in 3 Stunden mit fotografieren fertig und konnte mich wieder auf dem Camping ruhig hinsetzen und scheiben. Abends waren es 21:00 immer noch 31 Grad. Was tut man nicht alles für sein Hobby. Aber ob ichs nochmal mache, bezweifle ich stark.

Und heute bin ich weiter nach Campeche. Das ist schon auf der Halbinsel Yucatan und mit Uxmal und Chichen- Itza hab ich die letzten 2 Welterbestätten Mexikos vor mir.

Campeche war die Stelle, an der Spanier 1517 das erste Mal in Yucatan gelandet sind und am 22 März 1517 wurde hier der erste christliche Gottesdienst in Amerika gefeiert. Die Stadt entwickelte sich schnell und im 17. Jahrhundert gab es immer wieder Piratenüberfälle. Man befestigte die Stadt deshalb und diese Befestigungen sind jetzt Welterbe. Gleichzeitig hab ich den Palast des Gouverneurs im Stil der Moderne vorgefunden. Es gibt halt immer wieder Lichtblicke.

Nun hoff ich mal, das die Autoversicherung für die meisten Staaten Mittelamerikas morgen per Mail eintrudelt. Erst dann kann ich mich aufmachen um weiter zu fahren……………

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