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Jun 02

Leute unterwegs………

Auf dem Weg nach Chaco Kulture, die vorletzte Weltkulturerbestätte der USA, die ich besuchen werde, bin ich heute wieder auf einem Campingplatz in einem Nationalpark gelandet. 28 Grad, stürmischer Wind, da kann man gut in der Sonne stehen und schreiben.

In den Bergen um Santa Fe, nahe Albuquerque, gings zuvor zum Schlafen auf eine Höhe von ca. 3000 m. Ein Parkway führte in die Berge und im Winter zu einem Skigebiet. Große Parkplätze laden da zum Übernachten ein und man ist garantiert nicht allein. So aus dem Stand aber auf diese Höhe gefahren, da merkt man schon, das was anders ist. Aber es war am Ende alles in Ordnung.

Bei der Abfahrt am nächsten früh schälten sich 2 Leute aus einem SUV. Die hatten zu zweit drin geschlafen. Es stellte sich heraus, dass es Willy und Gilles aus Frankreich waren. Der SUV war ein Mietwagen und mit dem gondeln sie 2 Monate durch die Gegend von Los Angeles her. Den Bus haben sie ausführlich inspiziert und sich für alles interessiert. Willy hat in Frankreich ein ähnliches Auto mit dem er durch die Gegend fährt und da wars natürlich für ihn besonders interessant. Ist immer wieder schön, Gleichgesinnte zu treffen.

Die Welterbestätte bei Santa Fe, das Taos Pueblo, ist eine Siedlung der Pueblo Indianer. Sie existiert in ihren ältesten Teilen aus der Zeit um das Jahr 1000 n.Chr. Es ist damit der älteste Platz in den USA, der durchgehend besiedelt ist. Angelegt wurde die Siedlung von Angehörigen der Anasazi Kultur, die jedoch im 13. Jahrhundert abgewandert ist. Die Pueblo haben den Siedlungsplatz dann übernommen. Die Häuser sind ausschließlich in Lehmbauweise errichtet und die Wohnungen aneinander und übereinander gebaut. Auf diese Weise erreichten sie eine Höhe von 5 Stockwerken. In die oberen Wohnungen gelangte man ausschließlich über Leitern und mit diesen auch in die Wohnungen von oben. Sie hatten 2 Zimmer und waren nicht miteinander verbunden.

Mit Begegnungen gings dann fröhlich weiter. Freund Stefan aus Chemnitz hat einen Schulfreund, den Rainer, der schon in den 50iger Jahren nach Amerika ausgewandert ist und den es in die Nähe von Albuquerque verschlagen hat. Ihn hab ich aufgesucht und Grüße aus der Heimat überbracht. Er hat sich sehr gefreut und wir haben über Gott und die Welt geredet. Es ist schon mal was ganz anderes, so Einblick in die Lebensumstände zu bekommen und im Herzen ist bei Rainer wohl immer noch einiges vom Deutschen vorhanden. Es war über dem Reden so spät geworden, dass ich bei Rainer gleich noch geschlafen habe, ja und heute früh gings wieder auf Tour………………….

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