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Jun 05

die letzte Welterbestätte in den USA…………..

Der Weg zum Chaco Canyon hat dann dem Bus alles abverlangt: 27 km Schotterpiste!!!! Mit allen Schikanen, Waschbrettpiste(das allerschlimmste), Schotter und auch ausgewaschene Lehmstrecken – steinhart. Da hab ich ja in den USA im Traum nicht damit gerechnet. Also 20 km/h und viele Lenkarbeit, irgendwann kommt man schon an. Trocken und heiß war es wieder und komisch, extrem wird es nur strichweise, mal 28 Grad, mal 35 Grad und dann eben auch neuer persönlicher Rekord 40,5 Grad. Immer hin und her. Zum Glück funktioniert die Klimaanlage gut. Kurz vor der Welterbestätte dann wieder Asphalt. Ein Visitorcenter, Toiletten, WLAN, Museum mit obligatorischem Shop. Man fährt die einzelnen Fundstätten mit dem Auto ab. Die frühe Anasazi Kultur hat hier zwischen 600 und 1250 n.Chr. gesiedelt und Türkis aus dem nahen Santa Fe verarbeitet. Die waren hochspezialisiert und die Produkte sind in ganz Nordamerika nachgewiesen. Die Siedlungen mit einer großen Plaza, einigen Großhäusern und sog. Kivas unterirdische Zeremonienräume, oben mit Stämmen und Lehm abgedeckt. Die Mauern der Häuser in einer arbeitsaufwändigen Technik: im Kern mit Mörtel vermauerte Steine und außen schmale, glatte Steine in einer Art Trockenmauer in den Mörtel gesteckt.

Auf dem Weg zu meiner nächsten Station, Mesa Verde, ist es dann passiert. Mir gings wie in Spanien. Plötzlich war das Land wieder grün. Laubbäume, Gras, bestellte Felder – eine Augenweide. Und nach einer Kurve in der Ferne die ersten Ausläufer der Rocky Mountains. New Mexiko hatte ich verlassen und bin in Colorado angekommen.

Mesa Verde ist eine Ansammlung von ca. 4.400 archäologischen Artefakten der Anasazi Kultur aus dem 6. bis zum 13. Jahrhundert. Sie siedelten auf einem Hochplateau, das sich 600 m über der Umgebung abhebt und eine Höhe von 2.600 m erreicht. Sie töpferten, flochten Körbe und betrieben Landwirtschaft. Die Siedlungen errichteten sie in den Canyons in Felsspalten hoch über dem Grund. Clip Häuser werden sie genannt, da sie nahe an den Felskanten stehen. Auch hier alles gut erschlossen, man muss aber sehr weit fahren.

Mit Mesa Verde hab ich im Grunde meinen Job in den USA beendet, die Welterbestätten besucht. Was jetzt noch kommt ist das mehr oder weniger übliche Besuchsprogramm: Grand Canyon, das Tal der Kobolde, Salt Lake City und Yellostone Nationalpark. Alles auf meinem Weg nach Norden, nach Callgary………………..

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