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Apr 19

Kanadas Natur………………..

Die Fähre fuhr pünktlich, die Mitarbeiterin am Checkpoint hat mich unbürokratisch umgebucht. Wieder eine Nacht auf der Fähre. Ausgeschlafen bin ich in Sydney auf Neu Schottland gelandet und hab den Cobe Trail unter die Räder genommen. Eine 300 km lange Straße rund um die Cape Brenton Halbinsel mit dem gleichnamigen Nationalpark, vielen Ausblicken auf den Atlantik und auf die Berge der Cape Brenton Highlands – eine grandiose Natur.
Übernachtet hab ich in New Glasgow, das ich schon hinwärts besuchte.
Am Dienstag dann die Rückfahrt nach Halifax.
Am Mittwoch  besuchte ich Lunenburg, eine Welterbestätte 90 km südlich von Halifax. Deutsche Siedler haben die Stadt entscheidend mit aufgebaut. Erinnert wird aber vor Ort eher an die französischen Siedler. Der Renaissancegrundriss der Altstadt  (rechteckig im Verhältnis 2:3) stammt aus der Gründungszeit um 1753 und viele der Häuser versprühen noch den Charme von damals. Siedlerhäuser und auch Kapitänsvillen sind es oft, die hier zu sehen sind.

Neben den privaten Bauten gibt es viele Kirchen und auch die öffentliche Schule, 1894 / 95 gebaut und Lunenburg Academy genannt, besteht trotz ihrer 3 Stockwerke nur aus Holz.

Die Fischerei und der Schiffbau sind die hauptsächlichen Einkommensquellen hier.

Noch heute baut man hier Holzschiffe. Der Schoner „Bluenose II“ liegt hier im Hafen und unternimmt im Sommer Touristenfahrten in den Atlantik. Die „Rose“, das weltgrößte Holzschiff, welches noch das Meer befährt, wurde hier gebaut und auch die „Bounty“, das Schiff für den Film „Meuterei auf der Bounty“.

Heute früh zum Frühstück erlebte ich eine große Überraschung: am Nebentisch saßen Gabi und Manfred, 2 deutsche Tramps aus Hamburg! Lustig war, dass auch sie mit dem gleichen Schiffsagenten wie ich ihr Wohnmobil verschifft haben und das auch noch mit dem gleichen Schiff über den Atlantik gefahren ist. So haben wir uns heute früh zusammen zum hiesigen Schiffsagenten aufgemacht und erfahren, dass die Autos morgen in Halifax sein werden. Auf Grund des hohen Frachtaufkommens wird wohl Ostern für die Hafenmitarbeiter nur kurz ausfallen und wir denken am Montag die Autos in Empfang nehmen zu können. Damit endet nun langsam mein Aufenthalt hier und die große Reise kann beginnen. Vorher will ich aber noch die letzte Welterbestätte in Neu Schottland besuchen, die Landschaft von Grand Pre´………………..

Nachzutragen bleibt: meine „Elche“ vom vorherigen Post waren wieder keine, wie schon in Schweden, sondern Karibus, das nordamerikanische Rentier! Mal sehen, ob ich in meinem Leben noch einen Elch zu sehen bekomme

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