und nun ist auch schon Spanien Vol. I vorbei…………………..

Granada, viele reduzieren diese Stadt auf die Alhambra und einen entsprechenden Run hab ich auf das Denkmal erlebt. Dabei werden Preise aufgerufen, das will man nicht glauben. Mitreisende hatten mich darauf hingewiesen, dass ohne Anmeldung im Internet eine Besichtigung nicht möglich ist. Sie würden sich früh um 7:00 Uhr da anstellen. Ich hab dann gleich geguckt und nur eine Guidettour für 45,- Eus gefunden. Das war mir dann doch zu teuer. Bin also hin und mangels Parkplatz auf den Bezahltplatz gefahren. Der war am Ende recht günstig mit 6 Eus für den halben Tag. Eine Karte war dann doch nicht zu erstehen und so bin ich erstmal in die Altstadt gelaufen, alles kleine enge Gassen in die kein Auto passt. Berg hoch oder runter nur Treppen. Ohne Sonne scheitert jeder Versuch einer Orientierung für Nichteinwohner. Selbst das Navi kämpft mit Interferenzen. Am Ende also immer nur Bergab. Irgendwann gings dann wieder. Auf der anderen Seite wieder den Berg hoch zur Alhambra und im Gespräch mit einer Shopmitarbeiterin hat sie mir dann den kostenlosen Eingang in die Burg gewiesen. Der Normaleintritt von 14,-€ beinhaltet alle Ausstellungen, aber nur aufs Gelände kommt man auch so offiziell, man muss nur wissen wie. Das hab ich dann auch noch genutzt. Die Mauren haben die Burg gebaut und später zum Verwaltungszentrum und zur Residenz gemacht. 1492 fiel das Emirat Granada als letztes in die Hände der Kastilier. Granada zur Hauptstadt von Kastilien zu machen scheiterte an der Entdeckung Amerikas im gleichen Jahr und so blieb der Palast für Karl I. bis ins 20. Jahrhundert Bauruine. Erst da bekam er ein Dach und ist heute Museum.

Heute nun bin ich Richtung Westen nach Antequera gefahren. Hier gibt es eine Dolmenstätte, steinzeitliche und bronzezeitliche Grabhügel, wie ich sie schon in Bru na Boinne in Irland gesehen habe. Der Unterschied: 2 der 3 hiesigen Monumente sind nicht nach der Sonne ausgerichtet sondern zeigen auf offensichtlich heilige Berge in der Umgebung. Die steinzeitlichen Gräber sind aus großen Steinen gefügt. Das bronzezeitliche hat seitlich Trockenmauern und nur große Decksteine. Die Begräbniskammer ist als Kuppelmauer ausgeführt.

Ja, und das wars schon wieder mit Spanien. So schnell geht’s. Morgen will ich nach Gibraltar, nach Old England. Die haben dort prähistorische Felszeichnungen in Höhlen. Am Sonntag ist noch mal Pause und am Montag früh geht nun definitiv die Fähre. Vorhin hab ich das Ticket per Mail bekommen.

Das nächste Mal meld ich mich dann aus Marokko……………………………

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