Riga…..

Riga war aber erst dran, die größte Stadt des Baltikums mit 700.000 Einwohnern, mit Umland ca. 1 Million. Jugendstil ohne Ende, da fallen einem die Augen aus. In dieser Zeit ist hier viel gebaut worden und die Stadt hat einen eigenen Stil entwickelt, monumental mit Anleihen aus der örtlichen Folklore. Auch noch nicht renoviert beeindrucken sie gewaltig. Die Altstadt selbst ist ein Gewirr von Gassen mit schönen alten Häusern, gut erhalten, wenig neue Bausubstanz dazwischen. Umgeben ist sie von einem Grüngürtel, der durch den Abriss der Befestigungen im 19. Jahrhundert entstand. Zusätzlich gibt es ein Viertel, in dem noch viele typische Holzhäuser erhalten sind, auch das Bestandteil des Weltkulturerbes. Anschließend bin ich dann Richtung Landesinneres nach Jekabpils gefahren, vorbei an großen Birkenwäldern. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Die Landschaft sanft gewellt und offensichtlich sehr feucht. Holzwirtschaft wird betrieben und noch mehr Landwirtschaft. Der Messpunkt dann war der gepflegteste, den ich bisher gesehen habe. Mitten im Park und gut erklärt alles.

Und weiter mitten durchs Land Richtung Tartu in Estland. An der Landschaft änderte sich kaum etwas, lediglich  Kiefernwälder, also Sandboden, wurde mehr. Die Straße leidlich in Ordnung, man konnte durchfahren ohne Langsamstrecken. Die Ortschaften gepflegt, ich habe keine Ruinen gesehen.

Tartu ist eine Universitätsstadt, viele junge Leute. Die Universität altehrwürdig in schönen alten Gebäuden. Hier hat Struve als Prof und Leiter des Observatoriums gewirkt. Der Struve Bogen hat ihn 40 Jahre beschäftigt………….

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