Richtung Lappland………………

So, nun ist die Katze aus dem Sack für mich:

Ein einen negativen Corona Test, nicht älter als 24 Stunden, muss man an der Grenze vorweisen und man muss sich nochmals einem Test unterziehen und schon kann man nach Norwegen einreisen. Geimpft geht es noch einfacher: nur den Code vorweisen.

Das behalte ich mal im Hinterkopf.

Von Galtström aus folgte ich weiter der E4, eine Route die immer an Schwedens Südküste gegen Norden strebt. Bei Härnösand erreicht die Straße eine Höga Kusten genannte Landschaft. Diese ist Weltnaturerbe, weil sich hier seit mehreren tausend Jahren die Erdkruste immer noch hebt, da das darüber liegende ca.3 km dicke Eis abgeschmolzen ist. Man nimmt an, dass eines Tages der Bottnische  Meerbusen verschwunden sein wird. Nördlich von Härnösand überquert die E4 den Fluss  Angermanälven auf einer der längsten Hängebrücke weltweit. Die freie Spannweite zwischen den Stützen beträgt 1210 m, während es bei der Golden Gate in San Franzisco 1280 m sind.

Immer weiter nordwärts, in Nordmaling bin ich auf ein historisches Eisenwerk, Olofsforsbruk, gestoßen. Die Anlage ist Mitglied im Verband der Europäischen Route der Industriekultur. Dort Mitglied sind z.B. auch 5 Einrichtungen, u.a. das Industriemuseum, das Eisenbahnmuseum, aus Chemnitz oder auch das Kupferbergwerk in Falun. In Olofsforsbruk wurde kein Eisen geschmolzen, sondern nur verarbeitet. Spezialität waren wohl Ketten in verschiedenen Abmessungen. Seit dem 17. Jahrhundert wurde hier Eisen verarbeitet. Die Anlage ist schön restauriert und gut besucht.

Bei Umea hatte ich einen schönen Übernachtungsort: Felszeichnungen aus der Steinzeit waren zu sehen, die nördlichsten in Schweden. Die gibt es im Norden als Weltkulturerbestätten in Alta, Nordnorwegen und in Tanum, Südschweden.

Umea ist der Hauptort der Norrlandprovinz. Verwaltung und Dienstleistungen sind hier zu Hause. Nur 15 % der Leute arbeiten in der Industrie. Die Stadt hat touristisch wenig zu bieten, ist jedoch Kreuzungs- und Ausgangspunkt mehrerer touristischer Routen.

Der Bla Vägen, eine Route von Nesna am Nordmeer in Norwegen über Storuman und Lycksele in Schweden endet erstmal hier um mit der Fähre nach Finnland in Vaasa fortgesetzt zu werden. Nach der Durchquerung Finnlands endet die Route in Petrosawodsk in Russland.

Der Kunstwerkeweg Sju Älvar beginnt hier und führt über 350 km bis in die Bergwelt Lapplands.

Diesem Weg, an dem in unregelmäßigen Abständen Kunstwerke aufgestellt sind, werde ich wohl erstmal folgen……………….

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen