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Aug 09

Alesund am Nordmeer…….

Als ich in Hellesylt, eine Ortschaft am Anfang des Geirangerfjordes ankam legte gerade die Fähre an und so konnte ich unverzüglich die Überfahrt nach Geiranger antreten. Die Fähre von Hellesylt nach Geiranger ist wohl die preiswerteste „Kreuzfahrt“ durch den Geirangerfjord. Durch die Besatzung gab es immer wieder Hinweise auf Sehenswertes. Den Fjord machen drei Dinge aus: seine grandiose Natur, die vielen Wasserfälle, im Sommer immer noch gespeist durch Schneefelder auf den Bergen, und seine Bauernhöfe die an den wenigen halbwegs geraden Flächen kleben. Allesamt nicht mehr bewohnt, aber es gibt eine Organisation die sich mit großem Aufwand um die Erhaltung kümmert. Nebenbei, um nicht ganz aus der Übung zu kommen: der Geirangerfjord ist UNESCO Weltnaturerbe.

Geiranger, ein Dorf, ganz dem Tourismus verpflichtet. Souvenirläden, auch ein kleines Kirchlein und die Hurtigruten, das Postschiff macht hier Station. Und damit alle merken, dass das Schiff da ist, benutzt es bei der Ankunft kräftig sein Horn. Das gibt ein wunderbares Echo.

Zwischen den einzelnen Stationen immer wieder die Fahrt in den Bergen. Mal hoch auf fast 1000 m, die Gipfel mit Schneefeldern gekrönt, Rester nur,  aber immerhin im August. Und dann wieder bis auf Meereshöhe am Ufer von Fjorden entlang. Die vielen Bilder kann man nicht alle festhalten, da kommt man ja gar nicht vorwärts.

Ich bin nun schon ziemlich nördlich unterwegs. Der Polarkreis ist zwar noch weit weg, er liegt bei Nord 66 Grad 33 Minuten und ich bin z.Z. bei 62 Grad 28 Minuten. Aber die Nächte werden merklich kürzer. Abends ist es bis ca.23 Uhr noch hell, früh weiß ich nicht, da schlaf ich noch………..

Und nun Alesund mit seinem Fischereihafen. Die Holzhäuser der Innenstadt sind 1904 abgebrannt. Kaiser Wilhelm II. schickte auf eigene Kosten 3 Kriegsschiffe mit Hilfsgütern, die blieben, um den Obdachlosen vorübergehend eine Unterkunft zu geben. Der Aufbau geschah dann in Steinbauweise und im Jugendstil. Nicht so monumental wie in Riga, aber immerhin. Viele der Häuser sind liebevoll restauriert und ein Jugendstilmuseum gibt es auch. Der Hausberg, der Aksla bietet einen phantastischen Blick über den Archipel.

Ja und dann: unter ununterbrochenem Geschnatter habe ich heute die ersten Schneegänse Richtung Süden fliegen sehen. Die haben keine Sekunde ihren Schnabel gehalten. Gänse eben………

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