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Aug 07

Maloy und Umgebung…………

In einer Touristinfo hab ich jetzt erfahren, dass um Maloy herum die widrigste Wetterecke des Nordmeeres sein soll. Da brauchte man sich über das Wetter nicht wundern. Hab jetzt 2 Nächte in Maloy zugebracht,  auch noch einen alten Wehrmachtsbunker gefunden und von hier aus das kleine Örtchen Selja besucht.

Es liegt schon weit draußen im Nordmeer. Dort gibt’s eine vorgelagerte Insel, auf der der Sage nach eine irische Prinzessin in einer Höhle verschüttet und Jahre später unversehrt aufgefunden worden sein soll. Sunniva, so ihr Name, wurde die erste christliche Heilige Norwegens. An der Stelle der Höhle bauten englische Mönche im 12. Jahrhundert ein Kloster und benannten es nach St. Albanus, einem englischen Märtyrer. Es wurde einer der ersten Bischofssitze Norwegens und der Vatikan benennt heute noch einen „Bischof von Selja“. Die eindrucksvollen Ruinen des Klosters sind zu besichtigen. Ein Boot fährt interessierte Touristen. Die Grundmauern des Klosters sind noch zu sehen, ein Turm und eine steile Treppe führt zur Höhle in der Sunniva verschüttet worden sein soll. Am 8. Juli jährlich begeht man den Tag der Heiligen Sunniva mit einem Gottesdienst am Kloster. Einer Quelle unterhalb des Klosters sagt man heilkräftige Wirkung nach.

Maloy liegt nun hinter mir und auf dem Weg zum Geirangerfjord musste ich durch den Ort Nordfjordeid. Hier befindet sich das  Sagastad Museum. Die Wikinger haben ihre Häuptlinge oder Könige bestattet indem sie sie mit allen Grabbeigaben in ihr Kriegsschiff legten und das verbrannten. Über der Asche errichteten sie einen Hügel. Bei der Ausgrabung eines solchen Hügels kam das Myklebustschiff zu Vorschein. 30 m lang, das Größte was jemals ausgegraben wurde. 22 Ruderlöcher hatte es auf jeder Seite in der Bordwand. Bemannt mit je 2 Ruderern je Ruder ergibt das eine Besatzung von ca. 90 Leuten.

Im Museum ist ein Nachbau, so wie man ihn sich vorstellt zu sehen, der auch seetüchtig ist. Daneben wird über das Leben der Wikinger in der Zeit um 900 n.Chr. berichtet. Die moderne Ausstellung ist interaktiv und eine App erklärt alles in Deutsch.

Nun hoffe ich, dass mich nichts mehr aufhält und ich nun den Geirangerfjord besuchen kann……………

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