USA…………wiedermal

Der Grenzübergang war wie gewohnt grottig aber ich will mich nicht weiter auslassen darüber.

Nun geht es also in den Süden. Mehr oder weniger die US amerikanische Westküste runter Richtung Mexico. Erste Station war Mukilteo. In Everett, gleich daneben, hat William Edward Boeing, Sohn des deutschen Einwanderers Wilhelm Böing, den Grundstein der heutigen Firma gelegt. Flugzeuge werden hier noch immer gebaut und so bot sich eine Tour durch das Werk an, die das Besichtigungszentrum „Future of flight“ anbietet. Es war am Ende nicht halb so interessant wie das NASA Zentrum in Houston. Fotoapparate waren nicht zugelassen, das ist nachvollziehbar. So kann ich nur ein paar Fotos vom Außengelände beisteuern.

Aus den umfangreichen Erklärungen in Englisch konnte ich nur wenig Schlüsse ziehen. Ich habe in der größten Montagehalle der Welt, 80 Mio cbm Rauminhalt, 2 Linien gesehen. Einmal für die 777 und dann für die neue 787, den Dreamliner. Die Halle ist komplett unterkellert, sodass Transporte unterirdisch erfolgen können ohne um die vielen Montagevorrichtungen und – plattformen herumeiern zu müssen. Ab ebener Erde ist sie 5 Stockwerke hoch. Die Schiebetore sind groß genug um komplette Flugzeuge zu transportieren.

Segmente der Flugzeuge werden selbst aus Japan eingeflogen und auch im Umland wird außerhalb des Werkes vieles gefertigt.

Nicht weit von Mukilteo entfernt befindet sich der Mont Rainer Nationalpark. Der Mt. Rainer ist mit 4392 m der größte Berg der USA außerhalb Alaskas. Der Denali dort ist mit 6190 m der höchste Berg der USA. Auch hier war wieder Wetter und so hab ich vom Gipfel des Berges nichts mitbekommen, da er ständig im Nebel war. Gestern hab ich mich wieder dem Nationalparksport hingegeben: am Aussichtspunkt anhalten, aussteigen, gucken, evtl. fotografieren, wieder einsteigen und weiter fahren. Und das über Stunden. Leider ist der Nationalpark zu eng gefasst, sodass man nicht genug Abstand hat um das gesamte Bergmassiv zu erfassen. Eine beeindruckende Natur ist es allemal. Bäume, unten Borke wie unsere Kiefern und oben aber Nadeln wie unsere Tanne. Der Stamm am Boden oft über einen Meter im Durchmesser. Viele moosüberzogen, die Filmemacher der „Hexe Babajaga“ hätten ihre Freude an solchen Einstellungen gehabt. Leider hat das Moos auch seine schlechte Seite: die Bäume die befallen sind, sind unweigerlich zum Tode verurteilt.

In Portland, soweit unten bin ich schon, lockt nun noch die größte Buchhandlung der Welt. Die werden aber bestimmt keine deutschen Bücher haben, sodass ich noch schwanke………………………..

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