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Jun 27

SGang Gwaay…………….

Prince Rupert, eine herbe Industrieschönheit. Die Stadt voller Hotels und Motels, viele steile Hügel, ein ständiges Auf und Ab. Von hier sind es keine 5.000 Meilen bis Shanghai. Die Stadt hat den zweitgrößten Pazifikhafen Kanadas und ist Tor nach Asien. Auf dem Weg hierher haben mich ständig Güterzüge in beiden Richtungen, mit 200 und mehr Waggons beladen mit je 2 Seecontainern begleitet. Warum, ist mir jetzt klar.
Die Welterbestätte SGang Gwaay, eigentlich ist es der Name der Insel, liegt in einem Naturreservat. Das Dorf Nintsints, um das geht es eigentlich, ist seit den 60iger Jahren des 19. Jahrhunderts durch eine Seuche verlassen und ist nur per Boot, Seekajak oder Wasserflugzeug zu erreichen. Gebunden nun noch an die Fähre hier her, Übernachtung hier, ist ein Besuch zeitlich nicht zu organisieren, zumal die Preise durch die exponierte Lage nicht gerade günstig sind.
Ich hab deshalb den Bus im Hafen von Prince Rupert gelassen und mit der Fähre als Fußpassagier die Insel und den Ort Queen Charlotte erreicht. Hier hab ich ein Museum der Haida Indianer besucht um deren Kultur kennen zu lernen. Dieses war den traditionellen Langhäusern nachempfunden vor dem Totempfähle, ein wesentliches kulturelles Element der Haida, aufgestellt sind. Gleich daneben war ein Dorf dieser Indianer in dem an authentischen Orten, vor den Wohnhäusern, ebenfalls Totempfähle aufgestellt sind.
Bin ich am Montagabend mit der Nachtfähre hier her gekommen, so werde ich morgen, am Donnerstag, die Tagfähre nehmen um einen Eindruck von der sog. Inneren Passage zu bekommen. Dabei schlängeln sich die Fähren von Alaska nach Vancouver durch die, der Festlandsküste vorgelagerten, Inseln und fahren nicht auf offener See.
Und nächste Woche ist auch der große Tag für das Erzgebirge. Das Welterbekommitee trifft sich zu seiner diesjährigen Sitzung in Baku und beschließt dort hoffentlich auch den Welterbestatus des Erzgebirges…………………….

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