die Niederlande, mein letztes Land…………..

Vorgestern war bin ich früh losgefahren  und erstmal von Belgien in die Niederlande. Auf der Autobahn war nichts zu sehen, kein Schild wiesonst üblich man ist dann einfach nicht mehr in Belgien, EU pur. Und mittags war ich bei Edith und Henk, zwei liebenswerten Tramps, die mit ihten über 80 Jahren immer wieder mit ihrem Wohnwagen aufbrechen um sich die Welt anzusehen – bewundernswert -. Wir haben unendlich gequatscht und Bilder angesehen. Kennen gelernt hatten wir uns vergangenes Jahr auf einem Campingplatz in Rumänien. Zwischendurch haben sie mir ein bisschen Rotterdam gezeigt und eine Welterbestätte, das Mühlennetzwerk bei Kinderdijk haben wir auch besucht. Hier gab es ein paar Polder die über Kanäle schlecht zu entwässern waren. Im frühen 18. Jahrhundert hat man deshalb eine Gruppe von Windpumpen erbaut, die seither das Wasser aus dem Polder in den Kanal pumpten. Die Mühlen sind gut erhalten, meist privat. Eine kann noch besichtigt werden. Das Grasland auf dem Polder, die Kühe die dort weiden und diese Mühlen, dieses Bild ist es seit vielen Jahrzehnten, das für „typisch holländisch“ herhalten muss.

Ich hab dann direkt vor ihrem Haus geschlafen, konnte früh noch duschen dort und bin dann weiter. Insgesamt war es für mich wie im Hotel und ich werde den Besuch in guter Erinnerung behalten.

Und dann ging es für mich wiedermal ganz schnell. Die Van Nelle Fabrik in Rotterdam, ein bedeutender Bau der niederländischen Moderne, war schnell besucht, da die Fabrik nicht zugänglich war. Lediglich von außen konnte der Bau betrachtet werden. Von 1924 bis 1931 wurde der Bau von Leendert van der Vlugt errichtet. Licht und Luft sollte in das Gebäude. So wurde es in Stahlbeton errichtet und eine Fassade in Glas und Stahl vorgehängt. Rationelle Arbeitsabläufe konnte man hier realisieren und gute Arbeitsbedingungen.

Heute ist der Bau saniert, Büros sind drin und Veranstaltungen organisiert man da.

Und da das alles so schnell erledigt war, bin ich noch Richtung Utrecht gefahren. Unterwegs hab ich wenigsten erstmal die Beschreibung der 2 Welterbestätten erledigt. In Utrecht gibt es das Rietveld Schröder Haus. Keine Villa sondern ein Einfamilienhaus, geplant vom Architekten Gerrit Rietveld gemeinsam mit der Bauherrin Truus Schröder Schräder, ist es das bedeutendste Werk des niederländischen De-Stijl Stiles, eine Abart der niederländischen neuen Moderne. Dieser äußert sich in einer abstrakten Formensprache mit großflächigen Fensteröffnungen und Übergängen von innen nach außen, die von horizontalen und vertikalen Elementen eingerahmt werden. Als Farben verwendet dieser Stil Rot, Blau und Gelb zur Hervorhebung einzelner Elemente und ansonsten Schwarz, Grau und Weiß. Die Innenräume des Einfamilienhauses sind mit einer Vielzahl verschiebbarer Innenwände, Falttüren und weiteren Klappbrettern ausgestaltet um die Räume flexibel nutzen zu können. Da ich montags da war, war natürlich zu.

Aber was solls, so konnte ich heute einen Tag Pause machen und alles schreiben, was noch offen war.

Ja und nun ist es bald vorbei. Drei von fünf Welterbestätten hab ich nun schon gesehen und Ende der Woche werde ich meine Tour für dieses Jahr wohl beenden, da bin ich wieder in Deutschland…………………..

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