mitten in Spanien………

Am Ende waren es nochmal ca. 500 km bevor ich im Großraum Madrid gelandet bin. Alcala de Henares, eine Stadt nordwestlich von Madrid war einst eine bedeutende Stadt unter den Römern, sie lag an Handelsrouten damals und prosperierte. Die Mauren bauten ihre Burg auf der anderen Seite des Flusses und ließen die Christen in Ruhe. Nach der Reconquista 1118 siedelten auch viele jüdische Familien hier. 1499 gründete der Bischof von Alcala die Universität, die jedoch 1836 nach Madrid verlegt wurde und der Stadt einen schweren Schlag in ihrer Entwicklung zufügte. 1977 wurde sie wieder gegründet  und hat heute den Schwerpunkt Literatur. Die Stadt ist Geburtsort von Cervantes der den „Don Quichote“ schrieb. Die Kathedrale, die Gebäude der alten Universität und viele Konvente prägen heute die Altstadt, auch das Geburtshaus von Cervantes ist zu sehen.

Z.Z. ist das Wetter sehr moderat. Mehr wie 25 Grad werden es nicht. Da lässt sich angenehm reisen und so bin ich heute gut nach dem 50 km weiter liegendem Aranjuez gekommen.

Die Stadt ist im 16. Jahrhundert entstanden, als der spanische König Philipp II. in den Flussauen des Tejo und der Jaramar auf den Resten eines Klosters eine Sommerresidenz zu bauen begann. Die Stadt selbst wurde planmäßig angelegt und die Flussauen zu Parks und Gärten umgestaltet. Ziergärten, Obstgärten und auch Gemüsegärten entstanden. Das Schloss wurde öfters erweitert und auch neue Gärten hinzugefügt sodass heute eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden ist. Mit Toledo morgen werde ich nun den südlichsten Punkt der jetzigen Reise erreichen……………………….

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