Mittelalterliche befestigte Stadt Carcassonne

Carcassonne wurde 1997 in die Welterbeliste eingetragen. Die Altstadt mit ihren Befestigungen aus dem Mittelalter und der Antike ist beispielhaft für eine mittelalterliche befestigte Stadt in deren Mauern Befestigungen aus der Antike mit einbezogen worden sind.

Die Römer gründeten Carcassonne als Carcasso im 1. Jahrhundert v.Chr.. Caesar ließ einen Waffenplatz und Kriegsmagazine hier errichten. 462 kam die Stadt zum Westgotenkönig, 533 wurde ein Bistum hier gegründet. 725 fiel die Stadt an die Sarazenen und ab 759 gehörte sie zum Frankenreich. Ab 1067 herrschten die Könige von Anjou und ab 1247 wurde sie endgültig Frankreich zugeschlagen.

Im 3. Jahrhundert n.Chr. errichteten die Römer eine erste Befestigung, eine durch Türme verstärkte Mauer. Die Türme waren außen rund und nach innen eckig. Sie besaßen große Öffnungen um Speere werfen zu können. Ca. 1120 errichtete man das Grafenschloss umgeben von einer Mauer mit 5 Türmen und einem Graben. Ab 1247 ließ der französische König den äußeren Mauerring errichten und verstärkte gleichzeitig die inneren Mauern. Damit erschien die Stadt uneinnehmbar. Carcassonne war lange Zeit Grenzfestung, später verlor sie diese Bedeutung und zwischen den Mauerringen entstanden Häuser. Ab 1853 begann der Architekt Viollet-le-Duc mit ersten Restaurierungen in der Stadt. Seine Arbeit hier schuf die ersten Grundlagen für Restaurierungen allgemein auf der Welt. Die Stadt wird kaum bewohnt und ist ein großes Museum. Die Touristinfo gleich am Eingang vom Parkplatz her ist gut bestückt und hat genügend Infomaterial.

23. April 2017

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