go north…………

Heute war nun das Kloster Ferapontowo auf dem Plan. Dazwischen aber erstmal 330 km immer Richtung Norden schon leicht über St. Petersburg und schon in Karelien.  Kilometerweit durch Wald, viele Birken, manchmal ganz alleine, dann wieder im Pulk, wies grad kommt. Der Regen hier war so ganz anders als ich das kenne, keine einzelnen Tropfen sondern das Wasser klatschte einfach auf die Scheibe. Es war irgendwie komisch. Jedenfalls war es so, wie ich mir Karelien vorgestellt habe, nass und viel Wald. Eine Straßenbaustelle hab ich erlebt, gefühlt vielleicht 20 km lang. Da hat sich aber an vielen Punkten was bewegt, viele Leute da und auch Technik nicht zu knapp. Anders als bei uns. Da nimmt man das  bisschen Unbill gern in Kauf.

Das Kloster schließlich war eher enttäuschend klein und sehr heruntergekommen. Es ist seit 1975 Museum und so sieht es auch aus. Das ist mir schon in Moskau aufgefallen: der staatliche Teil ist  sehr renovierungsbedürftig, den Teil den die Kirche verwaltet dagegen ist gut erhalten. Das Kloster soll durchgehend im Rostover Baustil errichtet sein und im Inneren der Mariä Geburt Kathedrale befinden sich ca. 600 qm Fresken des Malers Dionisij aus dem 16. Jahrhundert welche den Höhepunkt der russischen Freskomalereien in dieser Zeit darstellt. Und das ist wohl der Hauptgrund für die Eintragung in die Welterbeliste.

Morgen soll es nun nach Petrosawodsk gehen, wo ich hoffe mit dem Boot nach Kishi Pogost fahren zu können. Dann ist aber mal ein Tag Pause……..

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