die Welterbetour in Moskau……

Das erste Ziel gestern: die Christi Himmelfahrt Kirche in Kolomenskoje. In einem großen Park südöstlich des Zentrums steht diese Kirche. Früher war das hier die Sommerresidenz des Zaren. Das Besondere der Kirche ist ihre Gestaltung mit einem Zeltdach. Zur Zeit ihrer Erbauung, 1532, war diese Form der Kirche ein totaler Bruch mit den Traditionen und es war die erste Kirche in der Form weltweit. Die Kirche mit 5 Kuppeln, auf 4 Säulen ruhend, das war die Norm. Sie entfaltete damit eine ungeheure Vorbildwirkung und das hatte Auswirkungen bis nach Europa hinein. Heute ist hier ein Freilichtmuseum wo man Holzgebäude aus dem ganzen Land zusammengetragen hat.

Weiter gings zum Roten Platz und dem Kreml. Auf dem Platz selbst eine andächtige Stimmung. Viele russische Großfamilien waren da mit mindestens einem Uniformträger  Auch Frauen mit Orden hab ich gesehen. Kein übermäßig lautes Wort, Fotos zum Andenken, Fröhlichkeit, als befände man sich an einer heiligen Stätte. Touristen sind in dem Gewimmel untergegangen. Der Platz ist ja riesig. Bestanden mit dem GUM, der Basilius Kathedrale, der Kremlmauer mit dem Leninmausoleum und dem historischen Museum mal so in Uhrzeigerrichtung gedreht. Am Kremleingang dann aber Gedränge an der Kasse. Ich hab das gelassen, wär ja interessant gewesen. Aber Roter Platz ist ja in meiner Erinnerung aus dem Fernsehen eh blos Militärparade.

Das Novodevichy Kloster liegt südwestlich des Zentrums. Es hatte viel Einfluss im Mittelalter, da der Adel und die Zarenfamilien Töchter oder Witwen als Nonnen im Koster hatten. Schenkungen waren da immer reichlich. Hier wurde im 17. Jahrhundert viel gebaut und so ist die Anlage ein Kleinod des Moskauer Barock. Heute ist es wieder Konvent zu einem Teil, der andere ist Museum schon seit 1934.

Die Metro hab ich so vorgefunden, wie es schon in der Schule erzählt worden ist: Marmorpaläste und sehr sauber. Da ja im Untergrund nichts geht, ist dort unten, wie schon in Kiew, die  komplette Internetversorgung  frei. Alles strömt in die Metro und zückt als erstes das Smartphone, auf den Rolltreppen, im Zug, überall.

Heute war nun Schreibtag, bei schwülen 32 Grad war das die bessere Alternative.

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