St. Sophien Kathedrale und das Klostergelände, das Kiewer Höhlenkloster

Sie wurden 1990 in die Welterbeliste eingetragen. Der Baubeginn der Sophien Kathedrale soll wohl 1037 gewesen sein, gestiftet vom Kiewer Fürsten Jaroslaw der Weise. Sie wurde nach dem Vorbild der Konstantinopler  Hagia Sophia errichtet. Zu dieser Zeit war sie für die Rus ein bedeutendes Zentrum ihres Staates (hier fand sich die Volksversammlung zusammen, wurden Staatsgäste empfangen u.ä.) und als Hauptkathedrale hatte sie auch hohe religiöse Bedeutung. In der Folgezeit stark zerstört und verfallen, wurde sie in der Außenhülle 1630 wieder aufgebaut, die Inneneinrichtung jedoch blieb weitestgehend erhalten. Nach dem Brand von 1697 ist sie aus Stein im ukrainischen Barock neu errichtet worden. Auch hier blieben große Teile der Inneneinrichtung erhalten, sodass heute innen der Zustand aus der Entstehungszeit zu erkennen ist. Zusätzlich wurde in dieser Zeit eine Umfassungsmauer errichtet, der Metropoliten Palast entstand, das Refektorium, ein Geistliches Seminar und ein Glockenturm, der das ganze Areal dominiert, wurden errichtet. 1934 wurde sie als kirchliche Einrichtung geschlossen und ist es bis heute. Das Kiewer Höhlenkloster ist das älteste russisch orthodoxe Kloster der Kiewer Rus. Bereits 1051 gibt es erste Überlieferungen und in der Folge entwickelte es sich zum führenden Kloster in Kiew. 1688 bekam es den Ehrentitel „Lawra“. Eine hohe Auszeichnung in der Orthodoxie. Klosterbauten entstanden im ukrainischen Barock im 18. Jahrhundert. Unterirdisch gibt es viele Höhlen die als Zellen der Mönche dienen, zur Bestattung oder als Kapelle bzw. Kirche. Infomaterial ist nicht zu erhalten, ausgeschildert ist alles für nur für Fußgänger.

4. Juni 2016

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