Siedlungen der Moderne in Berlin

Sie wurden 2008 als Weltkulturerbe gelistet weil sie exemplarisch für einen neuen, stilbildenden Typus sozialen Wohnungsbaues stehen. Geschaffen wurden die Siedlungen im Zeitraum von 1913 bis 1931. Gemeinsam ist allen, daß die Wohnungen Bad, Küche und auch Balkone hatten. Damals noch lange nicht selbstverständlich. Unter Schutz stehen 6 Siedlungen in Berlin:

die Großsiedlung Siemensstadt 1929 – 1931 errichtet,

die Schillerparksiedlung 1924 – 1930,

die „Weiße Stadt“ 1929 – 1931,

die Wohnstatt Carl Legien,

die Großsiedlung Britz 1925 1931 und

die Gartenstadt Falkenberg 1913 – 1915.

Die Garten-, die die Siemens- und die „Weiße Stadt“ habe ich besucht. Die Gartenstadt ist sehr kleinteilig, fast pittoresk und eine Art Reihenhäuser. Während sowohl die „Weiße Stadt“ als auch die Siemensstadt Massenwohnungsbau darstellen. Gut geplant, mit großzügigen Grünflächen und höchstens 3 oder 4 geschossig ausgeführt. Die Siedlungen sind durchweg in gutem Zustand. Zum Durchlaufen benötigt man ca. 1-2-Stunden. An markanten Punkten stehen Erläuterungstafeln. Den Bewohnern ist z.T. durchaus bewusst, wo sie leben. Außer den Tafeln ist kein weiteres Info Material erhältlich.

16.April 2015

 

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Berlin – Gartenstadt

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Berlin – Siemensstadt von Walter Gropius

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