Sevilla, Kathedrale, Königspalast und Indisches Archiv

Die 3 Bauwerke Sevillas haben einen direkten Bezug zur Entdeckung von Amerika durch Christoph Kolumbus und die Eroberung Lateinamerikas durch spanische Konquistadoren. Von hier brachen Magellan und ElCano zu ihren Weltumsegelungen auf und hier war 200 Jahre lang das Zentrum des Handels mit Amerika und deshalb wurden diese Bauwerke schon 1987 in die Welterbeliste aufgenommen.
Die Kathedrale, das größte gotische Gebäude Spaniens und eine der größten Kathedralen der Welt, wurde zwischen 1401 und 1519 auf den Grandmauern der maurischen Mosche Mezquita Mayor gebaut. Sie besitzt 5 Schiffe und beherbergt seit 1902 das Grab von Christoph Kolumbus.
Der Königspalast entstand aus dem Almohadenpalast Al-Muwarrak, den diesen an der Stelle einer ersten Befestigung erbauten. Er wurde mehrfach umgebaut und nach der Reconquista ist vieles ab 1364 vom König Peter I. neu geschaffen worden. Hier in der Admiralshalle wurden von 1501 bis 1718 alle Geschicke der neuen Kolonien incl. der Ausübung der Handelsmonopole geregelt.
1785 wurde auf königlichen Erlass das Archivo General de Indias, das Indische Archiv, gegründet. Es beinhaltet alle Dokumente die mit dem spanischen Kolonialreich in Verbindung stehen, die bis 1760 entstanden sind. Es ist das Gebäude der Lonja de Mercaderes, das ehemalige Gebäude der Handelsbörse von Sevilla.
Die Touristinfo gibt Auskünfte und hält einen Stadtplan in Deutsch bereit.

27. Mai 2017

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