Saltaire

ist eine komplette, gut erhaltene Industriestadt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese Stadt gibt einen Einblick in die viktorianische Philanthropie dieser Zeit. Ist doch alles, die Textilfabrik, die Häuser der Arbeiter und die öffentlichen Gebäude in einem einheitlichen, harmonischen Stil erbaut, der einem Gesamtplan für die ganze Stadt zugrunde liegt. 2001 wurde das Ensemble in die Welterbeliste eingetragen. Das benachbarte Bradford entwickelte sich durch  die Dampfmaschine rasant und die Lebensbedingungen der Arbeiter verschlechterten sich zusehends. Titus Salt, mit den Problemen vertraut, wollte ein Beispiel schaffen, wie arbeiten und leben in menschenwürdigen Zuständen vereint werden können. 1851 begann er mit dem Bau der Textilfabrik, die 1853 eingeweiht wurde. Der Ingenieur William Fairbairn sollte für sichere Arbeitsverhältnisse in der Fabrik sorgen und die Architekten Henry Lockwood und Richard Mawson planten und realisierten zuerst die Fabrik und anschließend die Stadt für die Arbeiter mit Kirche, Hospital, Schule und andere öffentliche Gebäude. Die Häuser warn mit Wohnzimmer, Küche, Bad und Waschhaus ausgestattet. Ein damals nicht selbstverständlicher Standard. Die Fabrik ist heute mit einem guten Management gesegnet, das mit hochpreisigen Angeboten das Terrain gut erhalten kann. Von Bradford aus ist die Saltmill gut ausgeschildert.

25. Juli 2015

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