Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier

Als herausragendes Zeugnis der römischen Zivilisation wurde Trier bereits 1986 in die Welterbeliste eingetragen. Trier wurde bereits 16 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet, war die größte römische Stadt nördlich der Alpen und wurde auch „Rom des Nordens“ genannt. In Trier haben sich aus römischer Zeit die Römerbrücke, die Porta Nigra, das Amphitheater, Reste der Kaiserthermen sowie die Barbarathermen erhalten. Die Porta Nigra, das bekannteste Wahrzeichen, wurde im Mittelalter als Kirche ausgebaut. Dies wurde auf Veranlassung Napoleons wieder rückgängig gemacht. Da viele Kirchen Triers auf Ruinen aus der Römerzeit stehen, gehören sie ebenfalls zum Weltkulturerbe. Die Aula Palatina, einst Residenz von Kaiser Konstantin, ist heute eine evangelische Kirche. Die Vorgängerbauten des Domes und der Liebfrauenkirche gehen gleichfalls auf Kaiser Konstantin zurück. Der Dom ist somit älteste deutsche Bischofskirche. Die Liebfrauenkirche wiederum ist das älteste gotische Gotteshaus. Ein weiterer Bestandteil des Welterbes, die Igeler Säule, ein Totenmal einer Tuchhändlerfamilie, findet sich im Ort Igel vor den Toren Triers. Das Welterbe ist gut ausgeschildert. In der Touristinformation gibt es kein spezielles Infomaterial.
26. April 2015

 

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