Provins, Stadt der mittelalterlichen Märkte

Die Stadt Provins bewahrt noch einen Stadtkern und viele mittelalterliche Gebäude aus seiner großen Zeit der mittelalterlichen Messen und wurde 2001 in die Welterbeliste eingetragen.

Die Stadt existierte schon lange ehe sie im Jahre 802 erstmals urkundlich erwähnt wird. In dieser Zeit werden die ersten Befestigungsanlagen gebaut. Der Flecken beginnt sich zu einem Handelszentrum zu entwickeln weil sich hier wichtige Handelsrouten kreuzen. Provins steigt zur Hauptstadt der Grafen der Champagne auf. Einer der wichtigsten Grafen für die Stadt war Theobald IV. Seit seiner Geburt war er der Graf der Champagne und seine Mutter Blanka von Navarra führte für ihn die Regentschaft. Er war Troubadour und Kreuzfahrer. In seiner Grafschaft führte er sog. Passierscheine ein. Diese berechtigten den Inhaber, sein Gebiet unter dem Schutz von Söldnern zu passieren. Ein wichtiger Schritt um noch mehr Kaufleute nach Provins zu den Messen zu ziehen. Provins wurde dadurch zu einem der wichtigsten Handelsplätze Europas. Der 2. Verdienst Theobald IV. war, während seines Kreuzzuges die Rose von Dumas aus dem Orient mitgebracht zu haben. Ein entscheidender Impuls für die Rosenzucht Europas. Heute ist Provins, dessen Bedeutung ab dem 14. Jahrhundert rapide zurückging, Zentrum der Rosenverarbeitung. Alles, was man mit Rosen machen kann, lässt sich hier kaufen: Kosmetik, Wein, Saft, Honig und auch Kerzen.

Die Touristinfo liegt an einem großen Parkplatz und ist gut bestückt, hilft mit einem Stadtplan und Auskünften in Englisch.

28. Juli 2017

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