Marinehafen Karlskrona

Seit 1998 steht der Marinehafen auf der Welterbeliste. Er ist ein Beispiel für eine geplante Marinestadt aus dem späten 17. Jahrhundert. Es war die zur damaligen Zeit modernste Anlage dieser Art, die Vorbild für weitere Anlagen in Europa war. 1683 wurden Pläne vom Generalgouverneur Erik Dahlberd zur Errichtung von Festungsbauten auf den Inseln vor Karlskrona durch König Karl XI. genehmigt. Woraufhin die Bauarbeiten 1685 begannen. Karlskrona entwickelte sich schnell zum Hauptstützpunkt der schwedischen Marine, was Karlskrona bis heue ist. Daraus ergibt sich die groteske Situation, dass das Hafengelände einerseits Welterbe ist, andererseits militärisches Sperrgebiet in welchem schon einige Gebäude liegen  aber nicht betreten werden darf. In der Stadt, im Umland und von außen lässt sich aber schon einiges besichtigen. Da ist das Marinemuseum auf der Insel Sturmholmen mit einer

sehr umfangreichen Ausstellung, ehemalige Kasernengebäude, die Admiralitätskirche, die Werftmauer oder im Umland Skärva Herrgard, das Landhaus eines Admirals von 1786. Die Marinebasis besteht aus dem Hafen und der Werft auf der Halbinsel Trossö. Auf kleinen Inseln um Trossö herum gibt es 5 sog. innere Festungsanlagen. Die äußeren Festungsanlagen bestehen aus 2 Festungen, welche die Hauptzufahrt schützen. Der Hafen und die Werft können nur sonntags auf einer Bootstour besichtigt werden, die inneren Festungsanlagen gar nicht. Die Touristinfo in Karlskrona hält Infomaterial bereit. Dort können auch Karten für die Bootstouren gekauft werden.

26. August 2016

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