Kutna Hora: Historisches Stadtzentrum, St. Barbara und Kathedrale Notre Dame in Sedelec

 

Kutna Hora (dt. Kuttenberg), wurde 1995 in die Erbeliste eingetragen, weil das Stadtzentrum in seiner Gesamtheit ein architektonisches Kleinod des Mittelalters darstellt. Ausgangspunkt waren Silbererzfunde und der darauf einsetzende Silberbergbau in 12. / 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde Kuttenberg Königsstadt. Der Welsche Hof wurde Zentrum der wirtschaftlichen Macht des Landes, war königliche Münze und 1471 wurde Wladislaus II. Jagiello hier zum böhmischen König gewählt. Kutna Hora besitzt ein Ursulinenkloster aus dem Jahre 1712, welches heute als Schule genutzt wird. Das baulich stadtbeherrschende Jesuitenkolleg wurde ab 1667 errichtet. Der Bau des Domes der heiligen Barbara wurde 1388 begonnen und erst 1905 abgeschlossen. Die Stadt konnte sich seit  dem 14. Jahrhundert kontinuierlich, ohne Kriegseinwirkungen, entwickeln und ist heute eine sehenswerte, dem Grunde nach mittelalterliche und doch moderne Stadt, die die Besucher in ihren Bann zu schlagen weis. Die Maria Himmelfahrt und Johannes Kathedrale in Sedelec, etwas außerhalb, ist ebenfalls Bestandteil des Welterbes. Die Touristinfo hält viel Infomaterial bereit, in der Stadt ist alles gut ausgeschildert. Mit dem Auto ankommend wird man gut geleitet.

6. Mai 2015

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