Kreml und Roter Platz, Moskau

Beides wurde 1990 in die Welterbeliste eingetragen. Sie sind Symbole des Russischen schlechthin und verbinden sich mit vielen Ereignissen der russischen Geschichte. Bereits um 1156 wird von einer hölzernen Festung auf dem Hügel am Zusammenfluss von Moskwa und dem Neglinnaya Fluss berichtet. In den Jahren 1485 bis ca. 1510 wurde der Kreml aus Ziegelsteinen neu errichtet. Er erhält damit weitestgehend sein heutiges Aussehen, die 20 Türme eingeschlossen. Anfangs bestand die Stadt nur aus der Besiedlung innerhalb der Kremlmauern. Erst ab dem 14. Jahrhundert entstand vor den Toren des Kremls die Händler- und Handwerkersiedlung Kitai Gorod. Der Kreml entwickelte sich zum Machtzentrum Russlands. Bedeutende Kirchen wurden hier gebaut, der Metropolit der russisch orthodoxen Kirche residiert hier und nicht zuletzt die Zaren bis zur Verlegung ihrer Residenz nach St. Petersburg. In der Siedlung vor dem Kreml entstand der Markt  unmittelbar an der Kremlmauer an der Stelle des heutigen Roten Platzes. Ein Großbrand der Händlerbuden veranlasste die Verlegung von der Kremlmauer weg, eine freie Fläche entstand die für Zeremonien wie Zarenkrönungen, Gesetzesverkündungen aber auch Hinrichtungen genutzt wurden. Aus „krasnaja“ – schön, rot, dem schönen Platz wie er erst hieß, wurde später im 19. Jahrhundert der Rote Platz. Der Ort des Marktes wurde 1890 bis 1893 im russisch historistischen Stil bebaut – das GUM entstand. Heute ist der Platz sehr belebt und Fotos mit der Familie sind sehr beliebt.

25. Juni 2016

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