Kirchendorf Gammelstad

die Altstadt von Lulea im Norden Schwedens an der Ostseeküste gelegen, wurde 1996 in die Welterbeliste eingetragen. Im 14. Jahrhundert war hier ein Handels- und Marktplatz. 1323 sind sich Russland und Schweden über den Besitz des Gebietes nicht einig und Schweden begann das Gebiet zu kolonisieren um es für sich zu sichern. Die Kirche schickte Priester und begann Holzkirchen zu bauen. Für 1339 wurde in Lulea ein erster Gottesdienst bezeugt. Eine Steinkirche wurde ab Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet und 1492 geweiht. Ein steinerner Kirchturm ersetzte 1851 den hölzernen auf dem Kirchberg.

Im 17. Jahrhundert durfte in Schweden nur noch in Städten gehandelt werden, um den Handel besser besteuern zu können. Deshalb wurde 1621 die Stadt Lulea am alten Handelsplatz gegründet, 1649 jedoch schon wieder verlegt, weil der Hafen zu seicht wurde. Die Händler von Außerhalb brauchten in der Stadt Lager und Häuser in denen sie ihr Gewerbe ausüben konnten. Und die Bewohner der Kirchgemeinde wohnten oft so weit weg, dass sie am selben Tag nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Beides führte dazu, dass Unterkünfte unmittelbar an der Kirche gebaut wurden. Dieses Kirchdorf, dessen Tradition nur in Nordschweden mit seinen großen Gemeindegebieten zu finden ist, ist eine von 16 noch existierenden. Sie ist dabei das größte und am vollständigsten erhaltene Kirchendorf. Es hat sich eine lebendige Tradition mit Festen entwickelt und die Stätte ist vorbildlich erhalten. Im Zentrum gibt es eine Touristinfo mit Material auch in Deutsch. Schon von der Landstraße aus ist die Stätte ausgeschildert

22. Juli 2016.

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