Historische Weinlandschaft Tokaj

Sie wurde 2002 in die Weltkulturerbeliste eingetragen. Das Gebiet umfasst eine Fläche von ca. 88.124 ha und 27 Gemeinden gehören dazu. Es liegt an den Ausläufern des Zempten Gebirges entlang des Flusses Bodrog.  Die Stadt Tokaj liegt am Zusammenfluss der Theiß mit dem Fluss Bodrog. Zum Wahrzeichen der Region ist der „Große Kahle Berg“, ein Vulkankegel, geworden, an dessen Fuß Tokaj liegt. Auf der anderen Seite des Berges liegt der Ort Tarcal. Hier befand sich ein ehemaliger königlicher Gutshof, welcher auf den ungarischen König Kalman zurückgeht. Damit existiert der Weinbau in der Region seit ca. 1110. 1562 soll Papst Pius IV. Wein aus der Region zu kosten bekommen haben und hat ihn sehr gelobt. Seit dem wuchs die Bekanntheit er Weinregion ständig. 1737 etablierte Charles III., König von Ungarn per Dekret die erste geschlossene Weinbauregion der Welt, das Gebiet um Tokaj. Die Besonderheit der Region liegt in dem Boden vulkanischen Ursprungs, Feuchtgebieten in den Tälern und die sie umgebenden Eichenwäldern, die ein spezielles Microklima schaffen. Die sogenannte „edle rote“ bringt einen süßen Wein hervor, welcher typisch für die Region ist. Die Gegend hier wird „Tokaj – Hogyalja“ genannt im Unterschied zu einer Region „Weinregion Tokaj“ aus der Slowakei. Die Klage von Ungarn dagegen hat die EU abgewiesen. Die Touristinformationen sind gar nicht mit Infomaterial bestückt. Die Verständigung ist schlecht.

11. Mai 2016

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Tokaj – Rebflächen am „Großen Kahlen Berg“

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Tokaj – die Panzios, Weinstuben an der Straße

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