Hallstatt – Dachstein, die Region Salzkammergut

In Hallstatt begann die Salzgewinnung bereits vor ca. 7000 Jahren in der mittleren Bronzezeit. Die Salzgewinnung hier ist seitdem nie erloschen und hat tiefe Spuren in kultureller und auch in natürlicher Hinsicht hinterlassen. Dies war 1997 der Grund, die Region in die Welterbeliste aufzunehmen. Der Abbau erfolgte zunächst sporadisch, die Menschen suchten den Ort immer wieder auf. Dann begann man die Salzgewinnung um das Salz als Tauschobjekt einzusetzen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde Salz als Handelsgut in großen Mengen untertage abgebaut. Ab dem 16. Jahrhundert geschah das unter der direkten Verwaltung des Wiener Hofes. Während der Arbeiten fand im 19. Jahrhundert ein Bergmann, Johann Georg Ramsauer, im Hallstätter Hochtal dann ein Gräberfeld von geschätzten 5.000 Gräbern, von denen bis heute etwa 1.500 erschlossen sind. Sie stammen alle aus der Zeit 800 – 400 v.Chr., weshalb man die Zeit auch Hallstattzeit nennt. Vieles ist wegen des Salzes gut erhalten, weshalb die Lebensumstände in dieser Zeit sehr gut nachvollzogen werden konnten. Im 17. Jahrhundert vernichtete eine Feuersbrunst große Teile Hallstatts. Es wurde daraufhin in Stein und im Barockstil vieles wiedererrichtet. Die Welterbestätte ist nicht ausgeschildert  und es gibt kein Infomaterial.

17. Mai 2015

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