Christi Himmelfahrt Kirche von Kolomenskoje, Moskau

Sie wurde 1994 in die Weltkulturerbeliste eingetragen. Die Kirche liegt außerhalb des Moskauer Zentrums in südöstlicher Richtung. Das Gebiet war damals mit einem Palast bebaut, welcher die Sommerresidenz des Zaren war. Die Kirche wurde 1532 zum Dank an die lange erwartete Geburt eines Thronfolgers, des späteren Zaren Iwan IV., genannt der „Schreckliche“, errichtet. Die Zeltdachkonstruktion brach mit allen in damaliger Zeit gültigen Regeln der Kirchenbautradition der russisch orthodoxen Kirche. Insbesondere löste die Einsäulenkonstruktion des Baues die bis dahin immer angewandte Viersäulenkonstruktion mit der Fünfkuppelstruktur ab. Bautraditionen des Orient und des Okzident vereinigten sich hier zu einem neuen Stil. Die Kirche war die Erste weltweit, bei der ein solches Zeltdach aus Stein Anwendung fand. Die Kirche wurde damit Vorbild für den weiteren Kirchenbau nicht nur in Russland sondern darüber hinaus auch in Osteuropa. Auf einem hohen kreuzförmigen Untergeschoss folgt ein achteckiger Baukörper, dessen Mauern die beachtliche Dicke von 2,50 bis 3 m haben. Auf diesem folgt das ebenfalls achteckige Zeltdach mit einer kleinen Haube. Die Kirche ist von einem großen Park am Ufer der Moskwa umgeben, welcher den Nachbau des großen, hölzernen Zarenpalastes aus dem 17. Jahrhundert und weitere aus dem ganzen Land zusammengetragene Holzbauten zeigt.

25. Juni 2016

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