Brú na Bóinne

Der archäologische Komplex ist seit 1993 in die Welterbeliste eingetragen und um fasst ein Gebiet von 780 ha westlich von Dublin in der Biegung des Flusses Boyne. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind dabei die großen Grabhügel Knowth, Newgrange und Dowth. Der größte Komplex ist dabei Knowth, er wird von 127 Randsteinen eingefasst und besitzt innen 2 Ganggräber. Eine Besonderheit sind die reichen Verzierungen der Stützsteine. Um Knowth herum entstand später eine befestigte Siedlung in der sich der Übergang von Rund- zu eckigen Häusern nachweisen lässt. Aus dieser Zeit sind auch Bestattungen in den Jungsteinzeithügeln bekannt. Die frühchristliche Periode im 8. Jahrhundert brachte die Schrift in die Gegend und die Könige von Knowth. Im 12. Jahrhundert, während der normannischen Invasion, kam das Gebiet unter die Kontrolle der Zisterzienser und seit dieser Zeit beherrscht die Landwirtschaft das Erwerbsleben. In  Newgrange gibt es einen rekonstruierten Komplex mit einem Ganggrab. Es ist ein rein prähistorischer Komplex und besitzt einen Ringwall und den sog. Henge, eine von einem Erdwall und einem Graben umschlossene Fläche. Im Eingang gibt es hier ein Fenster, welches die Sonne bei ihrem Aufgang zur Wintersonnenwende genau auf die Grabkammer scheinen lässt. In Dowth gibt es ebenfalls ein Mehrkammergrab und mittelalterliche Ruinen. Die Erbestätte ist gut ausgeschildert und es gibt ein Infocenter.

11. August 2015

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New Grange – Hügelgrab

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New Grange – Eingang, unten ein verzierter Schlusstein, oben das Fenster

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