Archäologische Stätten von Mykene und Tiryus

Die beiden Ruinenstätten sind die Überreste der mykenischen Kultur, die vom 15. bis zum 12. Jahrhundert v.Chr. die Kultur des Mittelmeerraumes entscheidend beeinflusste und die Grundlagen für die klassische griechische Kultur legte. Die beiden Stätten wurden deshalb 1999 gemeinsam in die Welterbeliste eingetragen.

Mykene und Tiryus waren die beiden Hauptorte des Königreiches Agamemnon, des Trägers der mykenischen Kultur, das zwischen 1600 und 1100 v.Chr. hier blühte. Die meisterhaften Bauten, die zyklopischen Wehrmauern mit ihren großen Steinen, die ersten Zeugnisse der entstehenden griechischen Sprache und viele Ausstellungsstücke in den Museen sind Zeugnisse dieser Kultur. Angehörige des Herrscherhauses, wie Elektra, Ifigenia und andere  haben immer wieder Künstler inspiriert, nicht zuletzt Homer zu seinen epischen Dichtungen.

Das Löwentor ist in Mykene noch gut erhalten, einige Bienenkorbgräber und die Überreste des Palastes im oberen Festungsbereich. Die Wehrmauern in Tiryus sind bis zu 8m dick und aus Steinen errichtet, die buchstäblich nur von Zyklopen, den mystischen Riesen aus Lykien, bewegt worden sein können, wie Homer berichtete.

19.Mai 2024

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