Archäologische Stätte in Volubilis

Die Stätte wurde 1997 in die Welterbeliste eingetragen weil sie in der Zeit ihres Bestehens  verschiedensten kulturellen Einflüssen ausgesetzt war, diese aber immer in das städtische Leben integrieren konnte.

Die ersten Siedlungsspuren stammen bereits aus dem Neolithikum. Punisch- karthagische Inschriften aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. lassen auf eine Siedlung an dieser Stelle schließen. Um 25 v.Chr wurde die Stadt vom mauretanischen König Juba gegründet. 40 n.Chr. annektierten die Römer die Stadt und machten sie zur Provinzhauptstadt und um 170 n.Chr. befestigten sie sie. Im 2. und 3. Jahrhundert erlebte sie ihre Blütezeit. Sie hatte zu der Zeit ca. 10.000 Einwohner. Wirtschaftliche Grundlage war Getreide, Olivenöl sowie Wildtiere (Elefanten, Löwen, Bären) für die römischen Arenen. Nach Berberüberfällen verlegte man im 3. Jahrhundert den Verwaltungssitz nach Tingis, dem heutigen Tanger. Volubilis wurde von den Römern nicht aufgegeben, vielmehr blieb das Lateinische bis zur Ankunft der Araber im 7. Jahrhundert in der Stadt im Gebrauch. Letzte Nachrichten von der Stadt gab es Mitte de 11. Jahrhunderts. Im 17. Jahrhundert wurde viel Marmor für Bauten in Meknes verwendet. Zu sehen sind noch Tempelreste, der Carcalla Triumph Bogen, gut erhaltene Mosaiken, Forum- und Basilikareste sowie eine rekonstruierte Ölpresse.

Eine kleine Ausstellung gibt Auskunft über die Geschichte des Ortes.

17. Mai 2017

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