Altstadt von Riga

Sie wurde 1201 von Bischof Albert von Buxhoeveden als Handels- und  Hafenplatz gegründet und 1997 in die Welterbeliste eingetragen. Bereits ab ca. 1150 kamen gotländische Kaufleute in das Gebiet. Im späten 13. Jahrhundert sind auch immer mehr deutsche Kaufleute in das Gebiet gekommen. Riga gehörte auch der Hanse an.  Für 1225 bereits ist die erste Wahl des Stadtvogtes durch die Bürger bezeugt, ebenso der Rigaer Rat, die Selbstverwaltung der Bürger. Die Auseinandersetzungen zwischen den Bischöfen von Riga und dem Deutschen Orden um die Vorherrschaft endete mit der Anerkennung von Letzterem als Schutzmacht von 1492 bis 1561. durch die Bischöfe. Den letzten Erzbischof von Riga gab es bis 1522, als Riga sich der Reformation anschloss. Von 1581 bis 1621 stand Riga unter polnischer Herrschaft. Danach kam es bis 1721 unter die schwedische Krone. Anschließend war Riga Hauptstadt des russischen Gouvernements Livland. Sie wurde einer der wichtigsten Häfen Russlands in der Ostsee. Trotzdem blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts Amtssprache deutsch und der Einfluss der deutschen Oberschicht war bis dahin ungebrochen.

Riga besitzt eine weitgehend intakte Altstadt. Die Befestigungen wurden entfernt, ein Grüngürtel um die Altstadt entstand auf dem Gelände. Daran schließt sich dann die weitgehend planmäßig angelegte Stadt an mit jeder Menge Jugendstilbauten, die Riga zur Jugendstilhauptstadt Europas werden ließen. Aus dem Mittelalter gibt es auch viel zu sehen und auch andere Stilepochen haben ihre Spuren hinterlassen. Infomaterial gibt es keines, ein kostenloser Stadtplan jedoch beschreibt das Wichtigste und führt durch die Stadt.

14. Juni 2016

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