Bis 1873 war der christliche Glauben in Japan verboten. Im nordwestlichen Teil der Insel Kyushu wurde der Glaube aber versteckt weitergeführt. Es wurde eine scheinbare volkstümliche Tradition begründet, die die Inhalte des christlichen Glaubens in sich trug. 10 Dörfern, die Burg Hara und einer Kathedrale gehören zur Stätte, die 2018 in die Welterbeliste eingetragen.
Die Burg Hara deswegen, weil Mitte des 17. Jahrhunderts hier der letzte christliche Aufstand sein Ende fand. Auch der Anführer, Masuda Tokisada fiel hier.
In der Zeit des Verbotes konnten Christen in abgelegenen Dörfern oder Inseln auf Kyushu ihren Glauben heimlich weiterführen. Damit trugen sie wesentlich zur Entstehung eines lebendigen Christentums in heutiger Zeit bei.
25.Juni 2026





