Die Entwicklung der Eisen- und Stahlindustrie, des Schiffsbaues und des Kohlebergbaues von der Mitte des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan zeigt diese Stätte. Sie zeigt auch die Entwicklung Japans von kleinteiliger Clan-Wirtschaft hin zu einer modernen Industriegesellschaft. Deswegen wurde die Stätte 2015 in die Welterbeliste eingetragen.
In einer ersten Phase 1850/60 experimentierte man mit Eisenverarbeitung und Schiffsbau. Kopieren westlicher Vorbilder und Nutzung von Lehrbüchern stand im Mittelpunkt traditionellen Handwerks. Die Isolierung Japans aus der Edo Zeit wurde überwunden. Bis etwa 1890 wurden westliche Technologien umfassend importiert und mit japanischen Maßstäben angewendet. Nach 1890 konsolidierten sich die neuen Strukturen und eine umfassende Industrialisierung begann.
Einige der Standorte der Stätte sind heute noch Teil von in Betrieb befindlichen Anlagen.
27.Juni 2026





