Die Schreine und Tempel von Nikko befinden sich in einem ca. 50 Hektar großem Gebiet am Fuße der als heilig geltenden Nikko – Berge. Der buddhistische Tempel Rinno-Ji wurde bereits 766 angelegt. Weitere Gebäude folgten bis ins 17. Jahrhundert hinein. Neben dem buddhistischen Tempel gibt es noch zwei Shinto Schreine: Futarasan – jinja und der Bedeutendste, der Tosho gu. Sie alle hatten große Bedeutung für die Toqugawa Shogume, ein Clan von Samurai Befehlshabern, der die Edo Zeit in Japan markiert und viel für die Einigung Japan´s getan hat. Im 17. Jahrhundert waren es Mönche, die große Teile des Geländes mit Schirmakazien bepflanzten, die heute zu einem mächtigen Wald 400jähriger Bäume herangewachsen sind.
Berühmt sind die Tempel auch, da hier am Stall des heiligen Pferdes die drei Affen – nichts hören, nichts sprechen, nichts sehen – verewigt sind. Sie gehen auf einen Spruch von Konfuzius zurück, der seinen Jüngern das Motto „nichts (böses) hören, nichts (böses) sprechen, nichts (böses) sehen“ erläuterte
Die gesamte Anlage ist stark besucht und nur bis 16:00 Uhr zugänglich.
10.Juli 2026





