Nun ist es fast vorbei……..

vorgestern hab ich nun den Camper wieder abgegeben.
Nach Sachen früh packen, voll tanken und vorn die Fahrerkabine aussaugen war ich dann 14:00 zur Abgabe bei Japan Campers. Das lief alles reibungslos und ohne Beanstandung und letztendlich hat mich der freundliche Mitarbeiter noch zum Hotel gefahren, nicht weit zum Bahnhof Narita.
Ein bisschen schwer ist mir der Abschied von meinem „Weihnachtsbus“ schon geworden, hat er mich doch 5935 km durch Japan gefahren.

Mein Hotel liegt ca. 900 m vom Bahnhof Narita entfernt. Wenn ich dahin gelaufen bin, ist bei den gegenwärtigen Temperaturen von ca. 37 Grad das Shirt schon mal durchgeschwitzt, aber das kennt ihr ja selbst.

Gestern hab ich erstmal die Bahnfahrerei hier erkundet. Eigentlich ganz einfach, es gibt eine Entfernungstafel mit Preisen, die von der jeweiligen Station gelten und die gibt man am Automaten ein und schon kann die Fahrt beginnen. Bis ins Zentrum Tokio´s bin ich 90 min gefahren und das Ziel war eine letzte Welterbestätte, das Museum westlicher Kunst, errichtet von le Corbusier, einem der bedeutendsten Architekten der Moderne. Das Gebäude liegt in einem Park mit noch anderen Museen und ist sehr gut besucht. Mich hat jedoch die Architektur, nicht die Ausstellungen interessiert und so bin ich anschließend noch ein wenig durch die umliegenden Straßen geschlendert. Gaststätten für alle Geschmäcker und Geldbeutel, Automatenspiele und Einkaufstempel lösen sich ab, bunt, grell, laut und vor allem viel Plastik sieht man.
Für die Heimfahrt mit dem Zug war ich nun schon Profi und es ging reibungslos. Ein Supermarkt lag noch am Weg und so war auch die Verpflegung gesichert.
Zu Hause bin ich noch ein wenig durch Narita gelaufen und habe doch tatsächlich einen buddhistischen Tempel dabei entdeckt, der schön erhalten war und offensichtlich noch gut in Gebrauch ist.

Heute sollten es nun Dinge von oben sein um einen Überblick zu gewinnen.
Am Weg lag der Tokio Skytree, ein Fernsehturm mit zwei Aussichtsplattformen in 350m und 450m Höhe, an dessen Fuß sich eine halbe Stadt aus Gaststätten und allerlei Geschäften etabliert hat. Die Aussicht ist bei Touristen sehr beliebt und entsprechend überlaufen. Mit einigem Aufwand an Personal läuft alles zügig und ohne große Wartezeiten ab und die 4 Aufzüge mit je 40 Personen Kapazität haben pausenlos zu tun. Oben angekommen hats mir erstmal den Atem verschlagen ob des Ausblickes. Das Häusermeer scheint grenzenlos. Es war zwar Sonnenschein, aber der Hintergrund war diesig und so hat sich der Fuji versteckt. Man kann nicht immer Glück haben.

Blieb dann noch Tokios berühmteste Kreuzung , die Shibuya Kreuzung. Hier wird der Verkehr komplett angehalten und die Fußgänger können wie gehabt oder auch diagonal die Kreuzung queren. In Stoßzeiten, vor allem abends sollen wohl manchmal bis zu 2.500 Personen gleichzeitig loslaufen. Heute Mittag waren es aber nicht annähernd so viel.

Das wars nun aus Japan, das nächste mal werde ich mich aus Südkorea melden…………….

3 Kommentare

  1. Na dann nochmal Grüße aus dem Osten von Hokkaidō, wir haben hier seit zwei Tagen nur noch eine 1 vorne am Thermometer, musste gerade den Fleecepulli rausholen… 😉

    1. Hallo Ralf, nun hoffe ich mal, dass Ihr trotzdem einen schönen Urlaub hattet oder noch habt?
      Ich wünsche Euch einen schönen Resturlaub und eine glückliche Heimkehr.
      Südkorea übrigens ist nochmal ein ganz eigenes Ding und nicht in zwei Sätzen zu erklären…..

    • Wolfgang Schöler auf 24. Juli 2026 bei 10:12
    • Antworten

    Jede Reise 🧳 endet einmal…und für dich kommt eine Fortsetzung in Südkorea… wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Reiseberichte von dir. Die besten Wünsche begleiten dich 🙏, viele Grüße aus Thüringen 🙋‍♂️

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