Aber bevor ich Aalborg besuchen konnte, bot sich noch ein Besuch auf Slot, also Schloss, Voergaard an. Es wurde ab 1510 errichtet, ging durch viele Hände, die oft dem Ensemble etwas hinzufügten oder auch nicht, bis es die dänisch- französischen Grafen E. O. Oberbech-Clausen 1955 erwarben und über eine Stiftung bis heute betreiben. Es war nur am Wochenende zugänglich, sodass ich mich mit Außenaufnahmen begnügen musste.
Aalborg nun ist tatsächlich dem Aquavit sehr zugetan und es findet sich mitten in der Stadt auch eine Kneipenmeile, die offensichtlich sehr beliebt ist.
Ein großer Kreuzfahrer lag im Hafen. Hier machen wohl viele von denen Station.
Der Hafen selbst ist, wie viele Häfen heutzutage, mit hypermodernen Gebäuden bebaut. Die Universität hat sich da sehr hervorgetan, ein Kulturzentrum vom dänischen Stararchitekten Jörn Utzon, sein letztes Werk, gibt es und das Konzerthaus der Architekten Coop Himmelb(l)au von 2014 dominiert ebenfalls die Hafenfront.
Historisch wird’s in der Innenstadt. Die Domkirche Budolfi aus dem 15. Jahrhundert ist schön restauriert und blütenweiß von außen. Ein paar Schritte weiter ist das Jens Bang Steinhaus. Ein Bau aus dem Jahre 1624, im Stil der niederländischen Renaissance von einem Kaufmann gleichen Namens errichtet.
Und weiter südlich, bei Hobro, findet man die Wikingerfestung Fyrkat. Sie ist, wie Aggersborg, eine von Harald „Blauzahn“ um das Jahr 980 n.Chr. errichtete weitere Festung um seinen Machtanspruch über Dänemark zu sichern. Sie liegt auf einer Anhöhe über dem Fjord Onsild und war über diesen auch zu Schiff zu erreichen. Der Fjord ist inzwischen verlandet und ein paar Seen sind noch zu sehen.
Ein Stück östlich von Randers befindet sich die Halbinsel Djursland mit prähistorischen Grabstätten und anderen Sehenswürdigkeiten………







