Seit dem 12. Jahrhundert ist die Region des Berges Fuji Ausbildungszentrum des asketischen Buddhismus und es entstanden Pilgerwege auf den Berg verbunden mit heiligen Seen, Teichen, Schreinen und anderen heiligen Orten. Außerdem ist der Berg seit dem 19. Jahrhundert auch bevorzugtes Motiv in der Kunst. Deshalb wurde die Region 2013 in die Welterbeliste eingetragen.
Der Berg, ein 3776m hoher Vulkan, ist seit dem 12. Jahrhundert Zentrum des Shintoismus und des Buddhismus in Japan. Die Shinto Gottheit Asana no Okami residiert hier, glaubt man. Im Laufe der Zeit entstand in den 3 Zonen, dem kahlen Berg ganz oben, dem Waldgebiet in der Mitte und dem Grasland am Fuße des Berges ein System von Pilgerwegen, die unterschiedliche Bedürfnisse bedienen:
der religiöse Auf – bzw. Abstieg, das „Ohachimeguri“, die Kraterumrundung und vieles mehr. Die heiligen Seen und Teiche dienten der religiösen Waschung vor dem Pilgern.
Durch seine singuläre Präsenz mit der idealen Kegelform wurde der Berg außerdem im 19. Jahrhundert Ziel vielfältiger künstlerischer Darstellungen, die ihn auch in der westlichen Kultur bekannt machten.
14.Juni 2026






