Ein Nachtrag zum Fazit und ein spontaner Kurztrip………..

zum Fazit vom 4.September vergangenen Jahres ist noch zu berichten, dass Mitte Februar, also nach 8 Monaten!, die Rechnung über die Maut in Norwegen eintrudelte. Nur 3 Mautstrecken waren es und mit ca. 20,-€ war es geradeso auszuhalten.

Mitte September bin ich aber auch nochmal losgezogen. Ich muss ja nicht die ganze Zeit zu Hause verbringen.
Die UNESCO war fleißig und hat in Tschechien das Saazer Hopfenanbaugebiet und nun endlich auch die Schlösser Ludwig II. von Bayern in die Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Das Saazer Hopfenanbaugebiet liegt bei Zatec, dem deutschen Saaz. Von Chemnitz aus über Reitzenhain und Chomutov ein Stück Richtung Prag, und schon ist man da.
Seit über 700 Jahren wird hier Hopfen angebaut und die Gegend ist ein geschütztes Anbaugebiet. Auch die ganze Verarbeitung nach der Ernte: Trocknung, Häckseln und verpacken geschieht hier. Viele Betriebe, die diesen Hopfen verarbeiten und weltweit vertreiben sind schon im 19. Jahrhundert gegründet worden und arbeiten noch heute. Die Schornsteine der Hopfendarren beherrschen heute noch das Stadtbild, wie auch eine ganze Reihe von Barock- und Renaissancebauten.
Natürlich dreht sich alles hier um den Hopfen und das Bier, weshalb die Stadt auch als Bierstadt bezeichnet wird.

Die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee sowie das Königshaus am Schachen sind von König Ludwig II. von Bayern als seine privaten Rückzugsorte konzipiert worden und zeigen die künstlerischen Ambitionen des Königs.
Baubeginn für die drei Schlösser war zwischen 1869 und 1878.
Nur Schloss Linderhof konnte zu Lebzeiten des Königs (1845 bis 1886) fertiggestellt werden. Das Schloss wurde im Neorokoko ganz aus Holz errichtet und erstmals in Deutschland die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall angewandt.
Im 1872 im Schweizer Stil fertiggestellten Königshaus am Schachen verbrachte der König fortan viele seiner Geburtstage.
Neuschwanstein, in Neoromanik errichtet wurde 1892 fertiggestellt und Herrenchiemsee sollte eine Kopie von Versailles werden, ist aber nie über den Mitteltrakt hinausgekommen.
Mitte September war noch ein ziemlicher Touristenrummel um die Schlösser und selbst Parkplätze kaum erschwinglich.

Am Ende war ich froh, weiterfahren zu können…..

Bildrechte Bild 4: © Bayerische Schlösserverwaltung (Foto 4: Veronika Freudling)

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