Die Norddeutsche Backsteingotik – wiedermal……

als ich das letzte mal zu diesem Thema unterwegs war, sind aus Zeitgründen ein paar Lücken entstanden, die ich nun schließen wollte.

Aus dem Süden kommend, war da zunächst Brandenburg, die Stadt, die lange Zeit der Hauptort der Mark war und ihr auch ihren Namen gegeben hat.
In der Stadt haben sich noch viele Beispiele der Backsteingotik erhalten:
der Dom St. Peter und Paul, das Pauli Kloster und auch etliche Profanbauten wie das Altstädtische Rathaus, das Ordonnanzhaus oder das älteste Fachwerkhaus Brandenburgs. Letzteres leider verputzt, sodass weder das Fachwerk, noch Backsteine zu sehen sind. Ebenso ist mit dem rekonstruiertem sog. „Gotischem Haus“ verfahren worden. Die Fassade wurde mit Putz neoklassizistisch gestaltet. Nur an einem Giebel sind Backsteine zu sehen.

Nach einem Abstecher beim Neffen und seiner Frau in Neubrandenburg, waren dann in Richtung Westen noch die Backsteinbauten in Parchim und Schwerin zu besichtigen.

Leider wurde in Parchim viele Straßenabschnitte und Fußgängerwege gebaut, sodass viele Objekte garnicht oder nur mit vielen Baustelleneinrichtungen fotografiert werden konnten. Die Georgenkirche oder etwa das Rathaus gehören dazu.
Helmuth von Moltke, preußischer Generalfeldmarschall, war übrigens Sohn dieser Stadt.

In norddeutscher Backsteingotik ist der Dom St. Marien in Schwerin. Sein Westturm ist mit 117,50 m der Höchste in Mecklenburg Vorpommern und ragt schon von Weitem über die Stadtsilhouette.

Auf meinem Weg nach Flensburg hab ich erstmal einen Abstecher nach Hamburg gemacht. Die Landungsbrücken und die Innenstadt wollte ich sehen und im portugiesischen Viertel gibt es einen Designerladen – Arts of Hamburg – bei dem ich ganz gerne mal ein T- Shirt gekauft habe. Leider sind sie Macher bisschen von den Shirts abgekommen und designen lieber Taschen und solchen Kram. Das ist eher nichts für mich. Ich war also umsonst dort, genau so wie im Japanischen Generalkonsulat. Hier konnte man mir mit der Akkreditierung als Journalist in Japan auch nicht weiterhelfen.
Als ich mit der S Bahn wieder zurück zu meinem Bus wollte, fuhr mir buchstäblich eine S Bahn Richtung Buxtehude vor die Füße und da noch Zeit war bin ich eben noch nach Buxtehude gefahren.

Auch hier Norddeutsche Backsteingotik:
Das älteste Bürgerhaus, schön restauriert, ist Gaststätte. Das Rathaus aus dem Jahre 1408 ist 1911 abgebrannt und 1913 – 1914 wieder aufgebaut worden. Es sollen wohl noch Reste des Vorgängerbaues im Inneren erkennbar sein, von Außen ist davon leider nichts mehr zu sehen.
So hab ich nun gleich die westlichste Stadt mit Backsteingotik besichtigen können, da muss ich das später nicht machen.

Jetzt geht’s erstmal Richtung Flensburg zu Freund Jens und dort muss ich dann auch dänische Lakritze kaufen ohne die kann ich mich bei Manuela nicht blicken lassen…………….

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