das Ende für dieses Jahr………

zur Ausstellung des BRIO Spielzeuges in Osby bin ich nicht gefahren.Dieses Spielzeug gab es in meiner Kindheit nicht und so kann ich auch nicht glückselig in Erinnerungen schwelgen.

Statt dessen hab ich die letzten Kilometer in Richtung Trelleborg unter die Räder genommen.

Weit im Osten der Stadt liegt an der Küste Ales Stenar, eine Steinsetzung der Wikinger, 1600 Jahre alt. Die Wikinger haben große Steine, Findlinge, in Form eines Schiffes auf einer Anhöhe am Strand aufgestellt. Es ist die Begräbnisstätte eines bedeutenden Menschen der damaligen Zeit. Er sollte wohl dort noch übers Meer schauen können.
Die Stätte hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Fast gänzlich verschüttet, wurde sie später wieder ausgegraben. Einige Steine von den heute 59 haben da gefehlt, andere waren umgestürzt. In jüngerer Zeit wurde die Anlage komplett rekonstruiert, die Steine aufgerichtet und die Fehlenden ergänzt. Viele der Steine müssen wohl in zweiter Nutzung hier aufgestellt worden sein, da sie kleine Nischen, auch an der Unterseite, aufweisen, die auf eine frühere religiöse Nutzung hinweisen könnten.
Die doch sehr komplexe Rekonstruktion macht die Anlage archäologisch nicht sehr interessant, es ist jedoch ein mystischer Ort, der auch viel besucht wird. Immerhin ist es die größte bekannte Anlage dieser Art in Skandinavien.

Je weiter man übrigens wieder nach Süden kommt, desto mehr ausländische Kennzeichen sieht man wieder auf der Straße. Um Trelleborg sammeln sich die Camper der Fähren wegen.

Immer an der Küste entlang war meine vorletzte Station Ystad. In dem kleinen Städtchen gibt es eine lange Theatertradition. Ab 1842 wurde Theater im Obergeschoss des Rathauses gespielt und ab 1894 im eigenen Theater, welches 500 Zuschauer fasst. Die Spielzeit beginnt erst Anfang September und so konnte ich das Haus nur von außen bewundern. Vor dem Eingang stand noch eine Skulptur Pas de deux sehr dekorativ in einer Blumenrabatte.

Auf dem letzten Stück der Strecke nach Trelleborg hat es mich dann an den Strand gezogen und ich hab bei windigem Wetter noch ein Bad in der Ostsee genommen. Hatte das also auch noch geklappt.

In Trelleborg bin ich schon mehrfach mit der Fähre angekommen, in der Stadt selbst war ich aber noch nie. Imposant war der ziegelgemauerte Wasserturm mitten in der Stadt umgeben von einer schönen Grünanlage, deren Mittelpunkt ein Brunnen mit einer Octopus Skulptur war.
Das Bahnhofsgebäude unmittelbar am Hafen ist gleichzeitig der Zutritt für die Fußpassagiere der Fähren und daneben prangt gleich das alte Hafentor.

Mittlerweile bin ich wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen und am Wochenende geht für mich die diesjährige Reisesaison zu Ende…………

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