heute ist Feiertag, der 15.August ist in Südkorea Tag der Befreiung, 1945 war das. Das Gute hier ist, dass der Feiertag nachgeholt wird, wenn er auf ein Wochenende fällt. Das ist dann eben nächsten Montag. Mal sehen, ob da die Läden geschlossen sind.
Der Tempel von Tongdosa war nach Busan an der Reihe. Dort gab es eine Freifläche hinter dem Tempel zur Pristerordination. Hab ich so noch nicht gesehen.
Bei Ulsan stand eine Welterbestätte auf dem Programm, die mal nicht aus vielen Teilstätten bestand. Die Petroglyphen entlang des Bangucheon Flusses. Die Menschen der Stein- und Bronzezeit verewigten hier ihren Alltag durch Felsritzungen. An zwei Stellen war einiges interessantes zu sehen. Das interessante soll wohl hier Darstellungen der Waljagd sein, die älter als die aus Norwegen sein sollen.
Übernachtet hab ich in Ulsan, eine Stadt, die mal noch keine so hohen Wohnhäuser aufzuweisen hat. Dafür hatte mein Hotel ein Parkhaus in seinem Inneren. 10 Etagen hoch, jeweils rechts und links wurden die Autos mit einem Fahrstuhl verstaut und kamen, bereit zur Ausfahrt, auch wieder unten an.
Weiter Richtung Pohang bin ich in das Gebiet des Königreiches Silla gekommen, das zweite Große, dass von 54 v.Chr. bis ca. 980 n.Chr. neben den Königreich Baekje bestand. Hier gab es zunächst die Grotte von Seokguram, die um einen Buddha im Gebirge gebaut worden ist und der dazugehörige Bulguksa Tempel. Dieser hatte ein goldenes Schwein als Bronzefigur in einem Hof. Wer es streichelte, soll wohl Glück haben. Beide Stätten waren, trotz Regen, gut besucht und hier sind mir viele Touristengruppen aufgefallen, die entweder Spanisch oder Portugiesisch Sprachen.
Der Hauptstadt des Silla Königreiches bin ich dann in Gyeongju begegnet. Hier sind es 5 Gebiete in denen Überreste ausgegraben wurden. Die Königsgräber, der Palastbereich mit einer Sternwarte, ein Viertel mit Tempeln, der heilige Berg Mt. Namsan und der Festungsgürtel um die Stadt. Insgesamt wird hier auf vielen Flächen noch ausgegraben und große Bereiche der ehemaligen Stadt sind als Erholungslandschaft gestaltet. Der Zugang ist fast überall kostenlos, hin und wieder wird etwas Parkgebühr fällig. Man merkt, Südkorea bemüht sich, die Geschichte und Tradition zu bewahren und seinen Bürgern nahe zu bringen.
Hier in Pohang nun findet sich ein erster Teil der historischen Dörfern Hahoe und Yangdong, das Dorf Yangdong. Das stammt aus der Zeit nach den 3 Reichen, aus dem 14./15. Jahrhundert, der Zeit der Joseon Dynastie, in der der Konfuzianismus vorherrschend war. Deswegen findet man auch hier konfuzianische Akademien.
Heute ist nun Ruhetag in Pohang. Ich hab mir die Stadt ein bisschen angeschaut und einkaufen war ich noch. Heute Abend will ich nochmal an den Hafen, der am Japanischen Meer liegt. Gestern am Fluss war schon eine beeindruckende Kulisse eines beleuchteten Stahlwerkes zu sehen.
Und morgen will ich dann einen großen Satz Richtung Norden machen und fast die halbe Strecke nach Seoul zurücklegen. Dort gibt es die letzten Teilstätten der Bergklöster und der konfuzianischen Akademien zu sehen und damit hätte ich dann 10 Welterbestätten besucht. Die noch fehlenden fünf befinden sich in Seoul und die werde ich mit der Metro besuchen…………
15.August 2026













































































