Die Archäologischen Stätten von Tarraco

Das im 3. Jahrhundert v.Chr. gegründete Tarraco, jetzt Tarragona, wurde auf Grund seiner Bedeutung für römische Stadtplanungen von Provinzhauptstädten und die Beeinflussung der geschaffenen Strukturen in der Stadtentwicklung bis ins 19. Jahrhundert hinein im Jahre 2000 in die Welterbeliste eingetragen.

Hauptbestandteile der Stätte sind das Amphitheater, Siedlungsreste, ein Theater, eine Therme sowie Befestigungsanlagen.

Die Eroberung der spanischen Halbinsel durch die Römer zog sich über 200 Jahre. Bereits 200 v.Chr. wurden die eroberten Gebiete in 2 Provinzen, Hispania Citerior und Hispania Ulterior, geteilt. Hauptort für Hispania Citerior war Tarraco und für ganz Spanien gleichzeitig Kaiserresidenz. 27 v.Chr. ordnete Kaiser Augustus die Provinzen neu und teilte die Provinz Hispania Ulterior in die Provinzen Baetica und Lusitania. Hispania Citerior  nannte man immer öfter Hispania Tarraconensis. Im 2. Jahrhundert n.Chr. reorganisierte man die Provinzverwaltungen, was nochmals einen Aufschwung brachte. Nach 260 n.Chr. fielen die Franken in Hispania Tarraconensis ein und nach dem Untergang des Weströmischen Reiches wurde die Stadt von den Westgoten besetzt, die bis ins 18. Jahrhundert hinein in den römischen Mauern weiterbestand. Erst danach expandierte sie über dies Grenze hinaus. Infomaterial in Englisch gibt es an der Touristinfo.

29. April 2017

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